130.0 Gefahren
im Internet
130.01
Einleitung
130.02
Von Dialern, Viren und Trojanern.
130.03 Internet Explorer sicher
konfigurieren
130.04 Outlook Express sicher konfigurieren.
130.05
Das Windows Update
130.06
Windows absichern.
130.07
Wichtige Verhaltensregeln.
130.08
Weiterführende Links.
130.03 Internet Explorer
sicher konfigurieren. (Teil 2)
7.
Cookies
Bei den Cookies handelt es sich weniger um ein
Sicherheitsproblem als vielmehr um ein
Datenschutzproblem. Um zu den Einstellungen zu gelangen, klicke
innerhalb der
Internetoptionen auf das Register
Datenschutz.

Über den Schieberegler lässt sich nun für alle Seiten
einstellen, wie der Internet Explorer
mit den Cookies umgehen soll. Die Einstellung "Mittelhoch" ist
hier vollkommen ausreichend.
Über die Schaltfläche Erweitert kann man die automatische Cookieverwaltung deaktivieren
und Cookies von Erst- und Drittanbietern pauschal akzeptieren,
sperren oder bei jedem Cookie
eine Eingabeaufforderung verlangen.

Die
Eingabeaufforderung ist allerdings nicht zu empfehlen! Bei
dieser Einstellung müsstest Du
permanent die Frage beantworten ob die aufgerufene Seite Cookies
setzen darf oder nicht. An
ein vernünftiges Surfen im Netz wäre hierbei nicht mehr zu
denken.
Den besten Schutz bietet hier die Vorgehensweise, zunächst
einmal alle Cookies zu sperren
und vertrauenswürdige Seiten die Cookies setzen dürfen, über die
Schaltfläche
Sites
explizit
zu bestimmen.

Hier trägst Du einfach die gewünschte Webseite ein und klickst
anschließen auf die
Schaltfläche
Sperren
um die Annahme von Cookie zu verbieten, oder auf
Zulassen
um Cookies von der eingetragenen Seite immer zuzulassen.
Zugegeben, das ist nun erstmal ein bisschen Aufwendig, jedoch
wirst Du schon nach kurzer
Zeit auf diese Weise die meisten der vertrauenswürdigen Seiten
eingetragen haben und wirst
somit deutlich sicherer im Internet unterwegs sein können.
8.
Popupblocker
Wer unter Windows XP das Service Pack 2 installiert hat,
findet im Register Datenschutz neben
den Einstellungen für die Cookies auch noch
Einstellungsmöglichkeiten für den integrierten
Popupblocker.

Einfach das Häkchen vor dem Eintrag
Popups blocken setzen und schon ist der Popupblocker
aktiviert. Über die Schaltfläche
Einstellungen erreichst Du ein weitere Menü in dem Du
festlegen kannst
wie der Popupblocker arbeiten soll.

Im Abschnitt Ausnahmen
kannst Du Seiten eintragen, bei denen alle Popups zugelassen
werden sollen.
Unter dem Menüpunkt Benachrichtigungen
und Filterungsstufe kannst angeben, ob bei geblockten
Popups ein kurzer Sound abgespielt werden soll, bzw. ob im
oberen Teil des Internet Explorers eine
Leiste eingeblendet werden soll, die Dich über das erfolgreiche
blocken eines Popups informiert.
Schließlich gib es noch drei unterschiedliche
Filterungsstufen zur
Einstellung. Hier empfiehlt sich
die Stufe Mittel. Sollten
dann immer noch zuviele lästige Popups angezeigt werden, erhöhe
die Stufe
einfach auf Hoch.
9.
Erweiterte Einstellungen
Auch im Register Erweitert finden sich noch
sicherheitsrelevante Einstellungen.

Gleich beim ersten Eintrag sollte man das Häkchen vor dem
Eintrag
Automatische Überprüfung auf Aktualisierungen von Internet
Explorer entfernen
und nur bei Bedarf wieder aktivieren. Und zwar nur dann, wenn Du
Dich mir nur einem einzigen
geöffneten Browserfenster die Microsoft Update-Seite aufgerufen
hast. Andernfalls könnt es
passieren, dass Dir ein ungewolltes Update untergeschoben wird,
welches im schlechtesten
Fall eventl. eine Hintertüre zu Deinem Rechner öffnet.
Weiter unten im Abschnitt Sicherheit
solltest Du das Häkchen setzen vor dem Eintrag
Auf zurückgezogene Serverzertifikate überprüfen.
Diese Option überprüft die Gültigkeit
von Zertifikaten, wenn Du Dich z.B. auf der Seite Deiner
Hausbank befindest und hier vertrauliche
Daten wie beispielsweise TANs oder PINs übermitteln musst. Diese
digitalen Zertifikate kommen
auf Seiten zum Einsatz die verschlüsselte Web-Sitzungen starten.
Erkennbar in der Adressleiste
bei URLs (Adressen) die mit https:// beginnen.


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