Mein System lahmt

  • Ich habe gerade festgestellt das mein frisch aufgesetztes Win7 Pro 64 Bit lahmt.

    Zuerst habe ich es beim Browser festgestellt, habe das Problem aber auf den Browser geschoben. Da dauert es runde 7-10 Sekunden bis ein Downloadlink sich endlich öffnet. Unter Vista konnte ich einen Downloadlink anklicken und er öffnete sich sofort.

    Nun habe ich Call of Duty World at War installiert und alleine schon das Installieren dauert ewig.
    Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht und wollte eine runde Spielen.
    Es braucht zum Laden länger als normal und alle paar Sekunden habe ich einen Ruckler.
    Also etwa alle 10 Sekunden eine Sekunde Ruckler.
    Auch das Beenden des Spiels dauert ewig.

    Vorher hatte ich Vista Ultimate 64Bit drauf und da lief das Spiel in dieser Auflösung einwandfrei.

    Updates sind alle drauf. ASUS bietet soweit ich gesehen habe keine Mainboard Treiber an für Win7.
    Es sind die Win eigenen Treiber drauf. Kann es daran liegen?
    Dafür gibt es ein neueres Bios für mein Board, ob das was ändert?

    Meine Konfiguration:

    ASUS Blitz Formula SE
    Intel C2D E6750 und läuft aktuell auf 3GHz
    4GB RAM
    Sapphire 1950X Grafikkarte
    2x Samsung HDD im RAID-0

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  • Ichwürde das Bios aktualisieren.
    ASUS bietet doch da gute Möglichkeiten an, bereits aus dem BS heraus. Mit Rückgängigmachen usw. (ASUS Update heißt das Teil)

  • Zitat von X5-599;739362

    ASUS bietet soweit ich gesehen habe keine Mainboard Treiber an für Win7.



    Ich halte dies für die Ursache. ASUS bietet für dieses Board Treiber an.

    Rufe diese ->ASUS Webseite<- auf. Gib dann oben rechts im Eingabefeld "Modell zur Suche eingeben" das Suchwort "Blitz" ein und bestätige mit der [Return]-Taste. Klicke dann rechts auf den Link "Blitz Formula (Special Edition)" und wähle das Betriebssystem "Windows 7 64bit" aus. Nach einem Klick auf "Suche" findest du dann die Chipsatztreiber in der Version Version 9.1.1.1019 auch für Windows 7 64bit.

    Gruß,
    Tunarus

  • Zitat von Eisbär;739404

    Ichwürde das Bios aktualisieren.
    ASUS bietet doch da gute Möglichkeiten an, bereits aus dem BS heraus. Mit Rückgängigmachen usw. (ASUS Update heißt das Teil)

    Eisbär, du gefällst mir.

    Eigentlich hätte ich Antworten wie: "Update ja nicht das System wenns läuft" oder so ähnlich erwartet. Du bist der erste der meiner Meinung zu sein scheint.

    Ehrlich gesagt hätte ich das Update schon längst ausgeführt, aber als ich das letzte mal nachgesehen habe (scheint aber schon länger her zu sein) war da nicht wirklich was neues vorhanden. Mittlerweile sogar eines von diesem Jahr.

    Und ja, einfach ist es wirklich. Datei auf der Festplatte speichern, beim aufstarten EZFlash starten, Datei auf der Festplatte auswählen und laufen lassen.


    Aber ich kann entwarnung geben. Ich habe den Fehler gefunden.
    Ich sagte ja dass ich unter Vista noch problemlos spielen konnte. Als ich die Ursache fand, fiel mir auf dass ich schon länger nicht mehr unter Vista spielte und die Einstellungen des Virenscanners erst kürzlich so eingestellt habe.

    Kurzum, wenn ich den AntiVirenScanner auf höchster Sicherheitsstufe laufen lasse, habe ich immer wieder Lags und das obwohl die Auslastung nur auf etwa 60% hoch geht.
    Schalte ich die Sicherheit eine Stufe tiefer, läuft alles einwandfrei.

    Liegt also am Virenscanner und nicht an irgendwelchen Treibern.

  • Zitat von X5-599;739452

    Eisbär, du gefällst mir.
    Eigentlich hätte ich Antworten wie: "Update ja nicht das System wenns läuft" oder so ähnlich erwartet. Du bist der erste der meiner Meinung zu sein scheint.



    Vorweg - Eisbär gefällt mir auch. :D

    Aber ich bin nicht eurer Meinung. Ein BIOS-Update kommt üblicherweise ins Spiel, wenn eine Hardware-Funktion benötigt wird, die das Update zwingend voraussetzt, wie beispielsweise bei einem Prozessorupgrade, oder wenn ein Fehler mit Geräten auftritt, der ebenfalls nur durch ein BIOS-Update behoben werden kann, wie zum Beispiel bei Schwierigkeiten mit dem Onboard RAID Controller oder dem Arbeitsspeicher.

    Ein neues BIOS sollte immer nur im Fehler oder Problemfall installiert werden und ist eben nicht - wie bei Treibern üblich - nach dem Motto "immer die neueste Version" zu handhaben. Es ist durchaus möglich und nicht wirklich selten, dass ein neues BIOS Probleme verursacht, die zuvor nicht vorhanden waren.

    Gruß,
    Tunarus

  • Der Ansicht bin ich nicht.

    Und nachdem ich in einem anderen Forum mitbekommen habe dass jemand Probleme mit Win7 hatte und erst ein Bios Update dies beheben konnte - vorher lief Vista einwandfrei - glaube ich nicht mehr daran.

    Das wiederspricht sich eben. Man sagt immer ein funktionierendes System soll man in Ruhe lassen. Trotzdem lädt man Virenupdates, Software Updates usw. runter.
    Nur vom Bios soll man die Finger lassen.

    Diese Angst vom Bios kommt meiner Meinung nach noch von früher. Da war ein schiefgelaufenes Bios Update der Tod für den Rechner. Irgendwann wurden dann die Chips nicht mehr gelötet und man konnte sie ersetzen und mittlerweile bietet ASUS sogar das Crash Free Bios an.
    Ausserdem sind Mainboards günstig geworden, so dass man im Notfall auch ein neues kaufen könnte.

    Wie gesagt, ich bin der Meinung diese Angst vorm Bios kommt noch von früher und ist absolut nicht berechtigt.

    Ansonsten werde ich meinen Virenscanner, Windows und alle Programme nie wieder Updaten.

  • Hi
    ich bin von XP jetzt auf 7 64Bit umgestiegen und das war auch erst nach einem Biosupdate möglich. Nur war der Fehler bei mir so gravieren, das ich die 64Bit Version gar nicht erst fertiginstalliert bekam.

  • Hallo!

    Ich verstehe auch nicht was gegen Bios Updates spricht. Der Hersteller wird seine Gründe haben warum er aktuelle Versionen veröffentlicht, warum diese nicht nutzen?
    Bios Updates kann man schon lange auch vom Betriebssystem aus starten.

    Da ich im letzten Jahr auch in einer Hardwareservicestelle gearbeitet habe, habe ich auch einige Bios Updates bei diversen Geräten verschiedener Hersteller durchgeführt.

    Da macht es teilweise nichts mehr aus, wenn man während dem Updaten den Stecker zieht. In den meisten Fällen wird vorher sowieso ein Backup angelegt.


    mfg raser

  • ...mag ja sein, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe, also hier nochmal auf den Punkt:

    Habe ich einen Rechner ohne Probleme, kann ich mir durch ein BIOS Update ohne Grund einen Fehler einhandeln, der mit dem alten BIOS nicht auftrat.

    Das ist für mich der Grund ein BIOS Update nur dann zu installieren, wenn es notwenig ist. Das hat mit Gefahren aus vergangenen Zeiten ebensowenig zu tun, wie mit überholten Regeln, sondern schlicht mit der Weisheit "never touch a running system".

    Dies ist allerdings lediglich meine persönliche Meinung und keine allgemeingültige Weisheit - das mag jeder für sich entscheiden wie er will. ;)

    Gruß,
    Tunarus

  • Zitat von Tunarus;739626

    ...mag ja sein, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe, also hier nochmal auf den Punkt:

    Habe ich einen Rechner ohne Probleme, kann ich mir durch ein BIOS Update ohne Grund einen Fehler einhandeln, der mit dem alten BIOS nicht auftrat.

    Das kann dir mit einem Windows Update aber auch passieren.

    Ist noch gar nicht lange her da habe ich mit einem Windows Update mein System zerschossen. Er lief danach nicht mehr. Zum Glück habe ich davor ein Backup gemacht und konnte darauf zugreifen.

    Oder letztens hatte ich bei meinem Lieblingsgame immer die Meldung bekommen dass die Webseite Virenverseucht war.
    So wie es aussieht war ein Virendefinitions Update Schuld.

    Wie schon gesagt: Never touch a running system :)

  • ...stimmt genau. Aus diesem Grude gehört heutzutage neben der obligatorischen Datensicherung eine Imagesicherung des Systems nicht nur zur Kür, sondern zur Pflicht.

    Windows 7 bringt dazu eine eigene Funktion in der Startmenügruppe "Wartung" mit. "Sichern und Wiederherstellen" sorgt dafür, dass nicht nur die Systempartition gesichert wird, sondern auch die bei der Installation angelegte und versteckte "System-Reservierte" Partition, deren Größe vom Umfang der Systempartition abhängt (...bei mir 100 MB bei einer Systempartition von 80 GB).

    Die Sicherung umfasst ca. 90 % der Originalgröße und sollte auf einem physikalisch anderen Datenträger als die Systempartition untergebracht werden, um auch bei Ausfall der Systemplatte zur Verfügung zu stehen.

    Die Rücksicherung erfolgt dann über den Start des PC mit einem "Systemreparaturdatenträger", der über dieselbe Startmenügruppe angelegt werden kann. Sicherung und Rückkopiervorgang benötigten bei mir jeweils zwischen 15 und 20 Minuten (36 GB gesichert, Core 2 Duo E6550, 4 GB RAM). Ich kann nur jedem empfehlen, diese Sicherung anzulegen, falls Windows Update, Treiberinstallation oder ein Amok laufendes Programm das System irreparabel zurück lassen.

    Gruß,
    Tunarus

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