Der Adler ist gelandet! Aber wo?

  • Hallo,

    der Fernseher war mal wieder im Hintergrund an und da hatte ich was so ganz nebenbei gehört.

    Ein Teleskop auf der Erde soll so gut sein, das man damit eine Zeitung auf der ISS lesen könnte. Nun wird immer behauptet, das die Mondlandefähre zu klein ist, um sie von der Erde aus zu sehen. Eine Zeitung, mit kleinen Buchstaben ist also kein Problem, aber Landefähren und o.a. ein Mondauto können sie nicht sehen. Nun ist der Mond etwas weiter weg, dafür sind die Hinterlassenschaften der Mondlandungen aber keine kleinen Buchstaben. Nicht einmal ein unscharfes Bild soll möglich sein?

    Ich meine, das die Amis auf dem Mond gewesen sind, vielleicht nicht beim ersten Mal, da das Risiko eines Misserfolgs zu groß gewesen ist, aber einmal ohne Öffentlichkeit bestimmt. Trotzdem ist das etwas seltsam.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

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  • "Etwas" weiter weg?

    Entfernung Erde --> ISS: 350 km

    Entfernung Erde --> Mond: 360.000 km

    Mondrätsel - Quarks & Co - WDR Fernsehen

    Wie es die NASA erklärt: Der Mond ist dafür zu weit weg: Sein Abstand zur Erde beträgt mindestens 360.000 Kilometer. Selbst neueste Teleskope können bei dieser Entfernung nur Gegenstände von der Größe eines Einfamilienhauses erkennen. Auch Satelliten kommen nicht nah genug an den Mond heran, um etwa die Reste der Mondlandefähre oder das Mondauto zu entdecken.

    ˙˙˙ɯnɹ ɥɔsןɐɟ sǝןןɐ ˙˙˙ɹnʇɐʇsɐʇ ǝnǝu ssıǝɥɔs

  • Hallo Michi

    Verschörungstheorien bestehen immer aus
    1. Misstrauen zu der eben selbst gewählten, weil besten Regierung
    2. Unwissenheit
    3. Wichtigtuerei
    4. Der Gewißheit, daß es viele glauben werden, weil eben alles stimmt, was irgendwie in die Medien gelangt
    5. Ein vertrrauenswürdig wirkendes Gesicht
    Von all dem das rechte Maß und gut umgerührt, schon klappt's. Wie commänder schon schrieb, die Überbleibsel sind zu klein. Das Mondauto war eine Parkbank mit Rädern und das zurückgebliebene Bremstriebwerk, was als Startrampe diente kannst Du Dir ins Wohnzimmer stellen. Alles Andere, was zurück geblieben ist, ist noch kleiner.
    Man muß auch die damalige Situation sehen. Die Russen waren ungefähr genau so weit, nur hatten die kleine Probleme mit der Hauptrakete. Start auf unbestimmte Zeit verschoben. Aber kleinere, unbemannte Teile einschließlich eines ferngesteuerten Mondautos hatten die auch schon oben. Die Bahnverfolgung von Raumflugkörpern bis zum Mond hatten die also schon drauf. Wäre die amerikanische Aktion ein Bluff gewesen, die hätten das festgestellt und wären vor Freude ganz ohne Rakete bis zum Mond gesprungen.
    So sehe ich das für meinen Teil. Letztendlich sind alle "Beweise", daß es ein Bluff war vollkommen haltlos.
    Beispiele:
    Schatten verlaufen auf Bildern nicht parallel, deutet auf Studioscheinwerfer
    - würde nur stimmen, wenn die Aufnahmen auf einer ebenen Unterlage gemacht werden.
    Keine Sterne am Himmel auf den Fotos
    - Fotografiere hier auf der Erde mal nachts eine Person. Wenn die auf dem Bild deutlich sichtbar ist, sind keine Sterne da, die sind viel zu schwach, um den Film zu belichten
    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
    Ich für meinen Teil halte die Mondladungen für real. Nur für zu teuer und zu gefährlich, um die jederzeit beliebig oft wiederholen zu können.

    Grß Volkmar

  • Zitat von michi;845044

    Ein Teleskop auf der Erde soll so gut sein, das man damit eine Zeitung auf der ISS lesen könnte.

    Das war im 5. Teil der Sendung "Abenteuer Panamericana".
    Dort wurde eine Teleskopanlage in der chilenischen Atacama-Wüste besucht.
    Ob die da nur auf La Silla waren oder den Cerro Paranal besucht haben, weiß ich nicht mehr so genau...

    Nicht verzagen. Kato fragen!
    Wo geholfen wird, da fallen Späne...

  • Ich bezweifel ja gar nicht, das die Amis auf dem Mond gewesen sind. Mich wundert nur, das man die Landestelle nicht von der Erde aus sehen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

  • Das kann man doch mit simpler Mathematik errechnen!
    Der Mond hat am Firmament eine Größe von ca. 30 Bogenminuten.
    Das VLT erreicht unter idealen Bedingungen Auflösungen bis zu 1/2000 Bogensekunden.
    Das heißt, dass der Mond mit seinen ca. 1800 Bogensekunden mit einer Auflösung von 3.600.000 Pixel über den Durchmesser dargestellt werden könnte. Leider hat der Mond aber einen Durchmesser von 3.476.000 m.
    Also würden Objekte von ca. 1 m Größe nur als einzelner Punkt abgebildet.
    Dazu kommen natürlich nun noch die Problematik der schlechten Ausleuchtung des Mondes und seine (vergleichsweise) schnelle Bewegung, sowie die Unschärfe durch die Lichtbrechungen in der Atmosphäre...

    Nicht verzagen. Kato fragen!
    Wo geholfen wird, da fallen Späne...

  • Zitat von Kato Fuji;845710

    Das war im 5. Teil der Sendung "Abenteuer Panamericana".
    Dort wurde eine Teleskopanlage in der chilenischen Atacama-Wüste besucht.
    Ob die da nur auf La Silla waren oder den Cerro Paranal besucht haben, weiß ich nicht mehr so genau...


    Richtig Kato :)
    Die Spiegel für die Teleskope auf Cerro Paranal wurden in Deutschland geschliffen. Das wurde vor ca. 2 Jahren auch mal gezeigt. Herstellung und der Transport zum Bestimmungsort. Hochspannend !
    Die Spiegel haben einen Durchmesser von 8.00 m!
    Alleine der Transport war schon eine Meisterleistung.

  • Zitat von michi;845820

    Näh, lass man, das ist mir zu hoch und muss ich auch nicht wissen.

    Wenn Du meinst, das doch gar nicht wissen zu müssen, warum stellst Du dann überhaupt solche Fragen und zudem laufend unhaltbare Behauptungen in den Raum?

    Nicht verzagen. Kato fragen!
    Wo geholfen wird, da fallen Späne...

  • Zitat von Kato Fuji;845721


    Der Mond hat am Firmament eine Größe von ca. 30 Bogenminuten.
    Das VLT erreicht unter idealen Bedingungen Auflösungen bis zu 1/2000 Bogensekunden.

    Bist do son Wikifreak oder woher weiß du des ganze Zeugs?

    under Construction

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