Hallo,
ich will mein zukünftiges, leises und stromsparendes, System nicht übertakten oder sonstwas mit veranstalten. Bis auf ein paar Internet Flashspiele auf FB (bzw. HTML5) spiele ich auch nicht damit, sondern Surfe nur, mach ab und zu mal Office oder schau mir Videos an. Da ich mir aber nicht sicher bin was bei Win 8 genau kommt, halte ich einen i5 für angemessen. Aufgrund meinen Anforderungen werde ich es auch erstmal mit Intel HD3000 versuchen, sollte ich bemerken das es nicht reicht, kann ich ja immer noch eine Graka nachkaufen.
Den 2500 Normalversion möchte ich nicht kaufen, da dieser Preislich kaum einen Unterschied macht und auch nur die HD2000 hat, aber keinerlei Vorteile bringt.
(CPU zzt. Pentium D 3.2GHz)
Nun zu meiner Frage:
2500k:
3.3 GHz / 3.7 GHz / 95 Watt Max TDP
2405S:
2.5 GHz / 3.3 GHz / 65 Watt
Die 0.4 GHz des Turbomode beim k Modell würde ich eher mal als nebensächlich bezeichnen. Die 30 Watt weniger des S Modells im "Normalmodus" sehen aber sehr verlockend aus. (auch wenn das der TDP Wert ist, und das in der Realität vielleicht nicht wirklich -30 Watt sind.)
Die Frage ist jetzt ob es so funktioniert wie ich mir das so denke, Normalbetrieb=Normalmodus, bei höhere Auslastung Turbo boost.
Die Aussagen im WWW gehen dazu leider ausseinander, wärend einige sagen, wegen der Funktionsweise der CPU und von Windows wird der Turbo Boost eh nie aktiviert, scheint es aber doch viele User zu geben, die damit sehr zufrieden sind.
Was ist eure Meinung zu den 2 CPUs und zu Turboboost?
Verwendet hier vielleicht sogar jemand den 2405S?
Peter
2405S, 2500k und Intel Turbo boost
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Hey!
Zu deinem CPU's kann ich nicht >so< viel sagen, benutze einen nun etwas älteren i5 750, mit dem ich jedoch mehr als zufrieden bin. Zum Turboboost: glaube das ist eine reine Empfindensfrage. Einfach ausgedrückt realisiert es eine (wenn auch eher mittelmäßige bis schlechte) automatische Übertaktung / Nachtaktung eines oder mehrerer Kerne, dem stehen jedoch moderne Betriebssysteme ihrerseits, mit ihrer Form von "Thread-Management" etwas im Wege.
Ursprünglich soll der Turboboost Leistung für Programme zur Verfügung stellen, die von sich aus nicht in der Lage sind mehrere Cores / Threads zu verwenden. Somit würde der dann übertaktete Einzelkern mehr Leistung für solche Anwendungen zur Verfügung stellen, als das der unübertaktete Mehrkerner könnte. Wie hoch dabei die sog. "Speed Bins", sprich die Anzahl der Turbostufen ausfallen, hängt von der Anzahl der aktiven (C0, C1, C1E-State) bzw. schlafenden (C3-State) Kerne ab - im wesentlichen entspricht eine Turbostufe (Multiplikator wird um 1 erhöht) aber etwa 133,33Mhz (bei Sandybridge 100Mhz).
Klingt nun zwar erstmal sehr nett, scheitert praktisch aber beispielsweise daran, dass so manches Betriebssystem sich ungern bereit erklärt einen oder mehrere Kerne wirklich "schlafen zu legen". Stattdessen wird eher versucht den Code auf alle Kerne gleichmäßig aufzuteilen, wodurch dann jede Recheneinheit im Ideal fall etwa 25% des Programmes ausführt (bezogen auf eine Aufteilung auf 4 Threads). Dadurch passiert es dann auch eher selten, dass ein oder mehrere Kerne in den C3-State wechseln können und deren TDP (Thermal Design Power / Thermales Budget / Thermische Verlustleistung) umverteilt werden kann. Folglich lässt sich diese Technik auf einem "normalen" System wohl eher mäßig bis schlecht ausnutzen.
Wie schon gesagt - ich denke alles in allem ziemliche Empfindensfrage ob es etwas nützt oder nicht, aber trotzdem beruhigend sowas zu haben

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ZitatAlles anzeigen
Beispiel der Funktionsweise
Ein Core i7-920XM Extreme Edition hat eine Normtaktfrequenz von 2.000 MHz. Die höchstmöglichen Turbo-Stufen sind 2 bei vier und drei aktiven Kernen, 8 bei zwei aktiven Kernen und 9 bei nur einem aktiven Kern. Mit jeder erhöhten Turbo-Stufe steigt der Multiplikator um eine Stufe und damit der Takt um 133,33 MHz. Vorausgesetzt, dass die Temperatur-, Strom-, und Leistungsgrenzwerte noch nicht überschritten wurden, kann der Prozessor damit folgende maximale Taktfrequenzen erreichen:
3 & 4 Kerne aktiv: 2.000 + 2 x 133,33 = 2.000 + 266,66 ≃ 2.266 *
2 Kerne aktiv: 2.000 + 8 x 133,33 = 2.000 + 1.066,64 ≃ 3.067 *
1 Kern aktiv: 2.000 + 9 x 133,33 = 2.000 + 1.199,97 ≃ 3.200 ** Alle Angaben (bis auf die einstelligen Multiplikatorstufen) sind in MHz angegeben
Seit der Sandy Bridge-Mikroarchitektur beträgt der Referenztakt 100 statt 133,33 MHz.
[...]
Nachteile
Turbo Boost bietet zwar die theoretische Möglichkeit, Programme, die nur einen Thread nutzen, schneller auszuführen, praktisch lässt sich auf einem normalen System dieser Vorteil aber nur schlecht nutzen. Um über die maximal mögliche Multiplikatorstufe (bei Core i5 und Core i7 sind dies bei allen Prozessoren, die Turbo Boost unterstützen, 0 bis 2 Stufen) bei drei und vier aktiven Kernen hinauszukommen, müssen mindestens zwei Kerne sich im C3-Schlafmodus befinden. Moderne Betriebssysteme verteilen die zu berechnenden und auszuführenden Anwendungen gleichmäßig auf alle verfügbaren Kerne, wodurch ein Prozessorkern nur selten in den C3-Modus wechselt, womit er wiederum nicht als inaktiv gilt und somit sein TDP-Anteil nicht umverteilt werden kann. Ein anderer Nachteil zeigt sich bei Windows, das Prozesse, die nicht für mehrere Threads optimiert sind (Single Thread Applications), bei z.B. einem Vierkernprozessor aufteilt und dann auf jedem Kern 25 % des Codes abarbeitet anstatt 100 % auf einem Kern zu berechnen. Obwohl es sich um eine Single-Thread-Programme handelt und damit nur ein Kern aktiv ist, brauchen die anderen Kerne Zeit, um in den C3-Modus zu wechseln und der aktive Kern Zeit, um die Turbo-Stufen zu erhöhen, wodurch die Taktfrequenz bei dieser Variante niedriger ist, als wenn der das Programm nicht zwischen den verschiedenen Kernen wechseln würde.[4] Technologien wie Core Parking können diese Nachteile aufheben, müssen sich aber erst etablieren bzw. in den vereinzelten Betriebssystem durchsetzten.
Quelle: Intel Turbo Boost ? Wikipedia
Entspricht dem wirklich guten Post von xXSilentGreenXx, ist nur noch etwas ausführlicher.
Ich würde an Deiner Stelle mit Deinen Anforderungen den 2405S kaufen. Die Leistung eines 2500K brauchst Du einfach gar nicht.EDIT: Gerade einmal Preise verglichen, würde bei der Preisgestaltung doch zum 2500K greifen.
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