Defragmentierung planen - Sinnvoll?

  • Hallo,

    Ich habe bisher immer Manuell defragmentiert, erst Analysiert, je nach dem wenn es Ü 8% war, defragmentiert.

    Wie ist das aber wenn ich die defrag. Plane, also dann gar nichts mehr machen muss, dann reagiert ja Windows selbst, ob es nötig ist oder nicht, richtig?? (Das war Frage 1)

    Frage 2:

    Was ist wenn ich z.B für Sonntags ab 8 Uhr morgens Plane. Nehmen wir an, es wäre notwendig, aber ich benutze den Laptop nebenher, z.B ein Video anschauen, Youtube, surfen, downloaden, Game zocken, gibt es da nicht Konflikte??

    Und wenn es heißt, im Leerlauf! defragmentiert dann Windows, aber wenn ich aktiv den Laptop benutze nicht, was ist wenn ich dauernd aber am Laptop arbeite, dann defragmentiert er ja gar nicht.

    Vielleicht könnte mir das jemand erklären wie das funktioniert und ob es sinnvoll ist, wenn ich es Plane und Windows sich immer selbst drum kümmern soll.

    PS:
    Fast vergessen, wenn Windows automatisch defragmentiert, wird irgendwo eine Info, ein Log o.ä hinterlegt wo ich sehe ob defragmentiert wurde oder nicht? - Ich hatte wirklich, kaum zu glauben, noch nie eine Planung laufen. :roll:

    Grüße und morgen einen schönen Sonntag. :)

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  • Ich habe mir verschiedene Berichte und Tests angeschaut, und da schnitt das eigene Tool immer als, nennen wir es "Gewinner" ab.

    Ich hab dazu noch kein eigenes Bild oder eine Meinung, da ich bisher kein anderes Programm getestet habe.

    Was nutzt du denn für eins??

    Bin schon offen für ein neues und wenn ich es mal ausprobiere. :)

  • Ist nun natürlich die Frage, wonach beurteile ich, welches Programm das Beste ist. Möglichst viele Optionen, wo ich mir selbst aussuchen kann, wie die Defragmentierung ablaufen soll und nach welchen Gesichtspunkten die Dateien anzuordnen sind, ist eher eine schlechte Auswahl! Windows führt intern eine Statistik über die Dateizugriffe und ordnet die Daten dementsprechend an. Es gibt also aus Sicht des Systems nur eine Anordnung der Daten. Und die ist aus Sicht anderer Programme meist chaotisch. Die möchten ordnen, nach Größe, Dateityp, Dateinamen oder was auch immer. Diese Fremdordnung macht Windows nur langsamer. So gesehen ist das windowseigene Tool wirklich das Beste.
    Da der Geschwindigkeitsgewinn durch eine Defragmentierung aber viel geringer ist, als meist geglaubt, macht das aber auch nichts ;)

    Gruß Volkmar

  • Wenn es ein Programm gibt, dass merklich die Geschwindigkeit steigert, ok, aber das scheint es so nicht zu geben, jedenfalls nicht das man es bemerkt.

    Dann passt das ja was @Volkmar auch sagt.

    @Guepewi

    Du Schreibst in dem verlinkten Thread:

    Zitat

    Das kleine Tool "JkDefrag de" ist ein durchdachtes Programm und lässt
    die in Windows integrierte Defragmentierung alt aussehen.

    Da frag ich mich, was ist da so Leistungsstark das es das Windowseigene Defrag. Alt aussehen lässt??

    Ist der PC dadurch schneller also schnellere Datenzugriffe??

    Denn das macht ja das eigene defrag von Windows schon.

  • Es geht hierbei um die Möglichkeiten der gleichzeitigen Reinigung und der speziellen Anordnung der Daten, der Einbeziehung oder Weglassen während des Defragmentieren, außerdem um den portablen Einsatz dieses Tools, also um einige Dinge, die Windows Defrag nicht hat.
    Und ob eine Defragmentierung überhaupt so viel bringt, wie manche annehmen, ist eine andere Frage. So setze ich diese auch dann nur ein, wenn ich bei den Testen verschiedener Tools und anschließender Deinstallation im Laufe der Zeit große Lücken auf der Festplatte finde. Und dann nehme ich auf Grund der Geschwindigkeit eben Auslogics. Ich meine, das bringt mir eine "Kleinigkeit" und schont die "Mechanik"! ;)

    Internetter Gruß
    Günther ...Oldie But Even Goldie....
    Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

  • Eben die spezielle Anordnung, die macht Windows auf Grund seiner Aufzeichungen der Datenzugriffe und nicht nach Nutzergeschmack. Und das ist ein Grund, weshalb das Teil recht gute Wertungen erreicht. Aber sei es drum, so gravierend sind die Unterschiede im Endergebnis auch nicht.
    Auf jeden Fall hast Du Recht, eine aufgeräumte Festplatte braucht weniger Kopfpositionierungen und schont damit die Plattenmechanik. Da das Defragmentieren selbst aber Stress für die Platte ist, sollte man es nicht zu oft tun. Da soll dann wohl das Windowstool selbst feststellen, daß es diesmal gar nicht sinnvoll ist, was zu machen und einfach aufhören, bevor es richtig angefangen hat.

    Gruß Volkmar

  • Ist der PC dadurch schneller also schnellere Datenzugriffe??


    Nö, jedenfalls nicht merklich.
    Ich habe zwar O&O Defrag Pro installiert ( meiner Meinung das beste Defrag-Tool ), nutze es aber kaum, bringt so gut wie nichts, da NTFS-Systeme kaum fragmentieren.

  • Ich hab auch OO Defrag Pro.
    Finde für Datenlager eine Anordnung nach "Name" sehr Sinnvoll, da es meiner Meinung nach bei Ordnerzugriffe am wenigsten Kopfbewegungen hat, wenn alle Dateien aus einem Ordner in einem Plattensegment liegen...
    Datenlager haben aber die Angewohnheit, Daten zu lagern und nicht zu benutzen.

    EDIT:
    Ich habe aber auch schon viele andere Defragger benutzt, finde Defraggler am besten von der Freeware. Das JKDefrag war mir zu "unerklärt". millionen kleine Pünktchen, ohne zu wissen, was macht der grad.

  • Hat denn jemand schon mal einen Geschwindigkeitszuwachs nach dem Defragmentieren erfahren, nicht gefühlt?

    Ich habe mich früher auch wegen dem Defragmentieren verückt gemacht, wegen den relativ kleinen Festplatten, ohne jemals einen Vorteil zu verspüren.
    Zur Zeit habe ich nicht mal das gekaufte O&O Defrag 17.5 Pro im Einsatz.
    Nur das windowseigene auf automatisch stehen.

    Ich glaube schon, das das reicht.
    Außerdem, SSD werden sowieso nicht defragmentiert, das kommt noch dazu.

    Bei den Datenfestplatten verspüre ich keinen Handlungsbedarf nach einem Kaufprogramm, zumal die dauernd aktualisiert und zugekauft werden sollen.

  • in der Regel nicht. Mir ist ein bis zweimal ein tatsächlicher Geschwindigikeitszuwachs erfahren worden. Allerdings, wie du schreibst, auf den "alten" Platten (120GB System HDD, nicht SSD) und mit 65-70% Fragmentierung. Dann merkt man schon, das das System schneller lädt. hielt aber nicht lange vor.
    vielleicht 2 Tage, vielleicht eine Woche.

  • Ganz ohne Sinn wird es aber doch nicht sein, wenn MS so etwas einbaut. Aber auch ich bin von der "Wirksamkeit" nicht überzeugt, habe aber trotzdem ein kleines Tool JkDefrag de vorgestellt, weil es gewünscht wurde.

    Internetter Gruß
    Günther ...Oldie But Even Goldie....
    Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

  • Macht Windows nicht von sich aus das Defragmentieren bzw. heißt ja Optimieren automatisch einmal die Woche?
    Windows erkennt doch automatisch wenn es Zeit dafür ist.
    Ist doch ein fester Rhythmus den man nicht ändern kann außer man macht es zwischendurch manuell?

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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  • Macht Windows nicht von sich aus das Defragmentieren bzw. heißt ja Optimieren automatisch einmal die Woche?

    Wenn dort ein fester Zeitplan festgelegt ist : http://support.microsoft.com/kb/980007/DE

    Zitat

    Ist doch ein fester Rhythmus den man nicht ändern kann außer man macht es zwischendurch manuell?

    Den Zeitplan kann man ändern, so wie man auch den Aktualisierungsintervall der Internetzeit ändern kann.

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