Probleme im Netzwerk: sowohl mit WLAN als mit Kabel

  • Moin zusammen,

    ich bin am Verzeifeln und hoffe ihr könnt mir helfen. Unser Netzwerk läuft nicht stabil. Immer mal wieder gibt es Aussetzer,

    Verbindungsabbrüche oder langsames Streaming z.B. über Netflix (auch wenn keine weiteren Daten anderweitig gezogen werden).

    Ich weiß nicht so recht wo ich ansetzen soll bzw. kann. Unser Fernseher im Wohnzimmer hat diese Probleme z.B. im WLAN-Modus,

    aber auch kabelgebunden.

    Ich schreib erstmal mal ein paar Infos:

    - Lokaler Anbieter mit Glasfaser

    - Speedtest von gerade (kabelgebunden): 66MBit

    - Fritzbox 7590 (aktuelle Software)

    - 1x Fritz Repeater 1750E (aktuelle Software)

    - 2x TP-Link TL-SG1005D verbaut

    - Haus ist ca. 10 Jahre alt mit diversen LAN-Kabeln in der Wand (keine Ahnung welche genau)

    - Sichtbare TP-Kabel sind fast alle CAT5b. Hab aber auch welche mit CAT5 oder ohne Beschriftung gesehen.

    - Im Haus sind recht viele Geräte (meist im WLAN) wie z.B. Smartphones, Tablets, diverse Alexa-Geräte usw.

    Habt ihr vielleicht eine Idee wie ich das Netzwerk stabiler bekommen kann, wo Schwachstellen sind die ich austauschen

    sollte oder so? Hatte schon daran gedacht TP-Kabel zu tauschen oder die beiden Verteiler von TP-Link zu ersetzen,

    will das aber natürlich nicht machen, wenn es eh nichts bringt.

    Bitte sagt mir auch wenn irgendwelche Infos fehlen sollten.

    Viele Grüße und Danke schonmal :)


    Nochmal ich: Denkt ihr das der hier z.B. besser ist als der TP-Link TL-SG1005D?

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    Einmal editiert, zuletzt von Mosch (30. März 2022 um 11:12) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mosch mit diesem Beitrag zusammengefügt.

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  • Abifiz 30. März 2022 um 11:24

    Hat den Titel des Themas von „Probleme im Netzwerk / Sowohl WLAN als auch kabelgebunden“ zu „Probleme im Netzwerk: sowohl mit WLAN als mit Kabel“ geändert.
  • Hallo Mosch!

    Es freut mich, Dich herzlich in unserem kleinen – aber hoffentlich freundlichen und feinen – Paule-Forum willkommen zu heißen! :banane::banane::banane:

    :willkommen:

    Zum Thema kann ich selbst bedauerlicherweise doch nichts Hilfreiches beitragen: Ich denke, es werden sich hier alsbald die kompetenteren Kenner und Könner, als ich es bin, zu dieser Deiner Frage melden, Mosch.

    (Falls Du es möchtest, kannst Du auch bei Gelegenheit im Vorstellungen-Subforum ein paar Worte zu Dir einbringen: Aber nur, falls es Dir auch echt "passt"...;))

    Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

  • Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

  • Sichtbare TP-Kabel sind fast alle CAT5b.

    Gibts nicht. Wird also CAT5e sein.

    Zitat

    1x Fritz Repeater 1750E (aktuelle Software)

    Alle darüber laufenden Endgeräte haben logischerweise nur noch die halbe Bandbreite des WLAN-Netzes verfügbar und teilen sich das dann noch.

    Zitat


    Im Haus sind recht viele Geräte (meist im WLAN) wie z.B. Smartphones, Tablets, diverse Alexa-Geräte usw.

    Heisst also, dass im WLAN bereits ein recht reger Traffic auftritt, auch wenn nicht viel auf den Endgeräten passiert.
    Wenn dann auch noch die digitalen Hauswanzen regelmäßig nach Hause telefonieren, begrenzt sich das nicht nur auf das WLAN, sondern verbraucht auch seinen Anteil an der verfügbaren Bandbreite des Routers zum Provider.

    Bei den verwendeten Switches ist es reichlich egal, ob du die TP-Link oder die genannten DLink verwendest. Beide haben die gleiche Anzahl an Ports, jeder Port liefert maximal 1GBit/s und der Switch schafft jeweils komplett maximal 10GBit/s über alle Ports. Da geben sich die beiden Modelle nichts.
    Einziger Unterschied wäre das Gehäuse.... Kunststoff gegen Metall.

    Ich würde zunächst mal mit einem Gerät direkt am Router (möglichst kurzes LAN-Kabel!) schauen, welcher Zirkus im eigenen Netzwerk überhaupt so los ist. und das mal über einen längeren Zeitraum mitschneiden. (z.B. mit Wireshark ein Protokoll anfertigen. Darüber kann man erkennen, wie viel Datenpakete so im eigenen Netzwerk unterwegs sind und wie viele mit externen Servern ausgetauscht werden. Selbst wenn man die protokollierten Pakete nicht komplett versteht, so sieht man doch, zwischen welchen Geräten viele Daten ausgetauscht werden und ob ggfs. sogar im Verhältnis viel nach Aussen geht bzw. von Aussen abgerufen wird.

    Dann wäre ggfs. auch eine Prüfung der vorhandenen Verkabelung (speziell die in den Wänden verlaufenden Leitungen) sinnvoll. Da braucht nur ein Kabel beschädigt sein, um dir einen kompletten Netzabschnitt auszubremsen oder lahm zu legen oder gar das komplette Netzwerk von der Gesamtleistung ordentlich auszubremsen.
    Alte und schlecht geschirmte Kabel, die ggfs. schon anfällig auf elektrische Störstrahlungen von Stromleitungen oder schlecht entstörten Haushaltsgeräten reagieren, können zum Albtraum werden. Kabel, die nur mit 4 statt der 8 Pins beschaltet sind, sollten erst gar nicht als Hauptverbindungskabel zwischen einzelnen Netzsegmenten verwendet werden - sind z.B. nur die Pins 1,2,3,6 beschaltet, schafft das Kabel maximal 100MBit/s, in schlechtem Zustand sogar nur 10MBit/s. (Hierzu dürfte ein Techniker notwendig sein, der nicht nur den Durchgang prüft, sondern auch die Dämpfung auswerten kann. Durchgangstester sagen nur, ob das Kabel funktioniert oder nicht, aber nicht wie gut.)

  • Hallo Mosch,

    zunächst mal danke.

    Herzerfrischend zur Abwechslung mal alle Infos zu lesen, die es uns erleichtern, dem Fehler auf den Grund zu gehen, gut gemacht. :)

    Das Miese bei deinem Fehlerbild ist das sporasiche Auftreten. Ein indifferenter Fehler ist immer schwierig zu finden.

    Ich fasse mal zusammen, was wichtig ist:

    • Dicke Bandbreite
    • Aktuelle FritzBox mit aktuellem FritzOS
    • Fehlerbild:
      • Verschiedene Geräte haben Netzaussetzer
      • Betroffen sind Streaming aber auch Internet allgemein
      • Anbindung sowohl LAN als auch WLAN

    Bei einer derartig breiten Fehlerstreuung bleibt als Fehlerursache einzig und allein die zentrale Anbindung - der Fernseher dient uns dabei als Indikator.

    Er baut seine eigene Verbindung auf, entweder mit Kabel oder WLAN. Beides ist fehlerhaft, daher scheidet der sowohl der Switch als auch der Repeater als Fehlerursache aus, denn sonst könntest du einen Unterschied zwischen LAN und WLAN-Anbindung beim Fernseher erkennen. Es besteht demnach eine Problematik bereits beim Router und nicht beim Netz dahinter.

    Gut, konzentrieren wir also die Suche dort...

    Wir haben einen ganz ähnlichen Thread schon einmal ➥ hier in diesem Thema behandelt. Ich gehe mal durch die dort behandelten "üblichen Verdächtigen" und starten die Analyse:

    Das mildeste Mittel, mit dem wir hier weitermachen sollten, ist zunächst ein Reset der Fritzbox:

    • Ziehe der Fritzbox den Stromstecker raus und warte zwei Minuten.
    • Stecke den Stecker dann wieder rein und warte fünf Minuten, bis sie wieder online ist und das Netz komplett steht.
    • Kontrolliere dann die Netzwerkqualität.

    Wie verhält es sich nun? Stabil? Nein? Machen wir weiter...

    • Wer ist dein Provider und welchen Tarif hast du dort?
      • Es gibt Provider / Tarife, bei denen du dir deinen im Prinzip sehr schnellen Anschluss mit anderen teilst, diese Geschwindigkeit also nicht exklusiv für dich hast.
    • Ist die langsame Geschwindigkeit bzw. die Abbrüche einzugrenzen?
      • Zeitlich oder nur z.B. beim Streamen?
    • Was hat sich evtl. geändert, im zeitlichen Zusammenhang mit der Verlangsamung?
      • Oder war das seit Bestehen schon immer so?

    Schau dir bitte mal an, was ich ➥ hier in dem anderen Thread geschrieben habe und gib uns bitte folgende Informationen:

    • Welche Geschwindigkeiten hast du unter Internet / DSL-Informationen anliegen?
      • Warte bis zum Auftreten des Problems und dann messe wacker nochmal - hat sich was verändert?
    • Welche Werte entnimmst du Störabstandsmarge und die Leitungsdämpfung?

    Lieben Gruß

    Tunarus

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