• Hallo.

    Da ich O&O ziemlich gerne benutze (selten, aber gern), ist bei mir die Frage, haben die eigentlich irgendwann seit Version 12-15 (seit ich damit rumkasper') angefangen damit, den zu belegenden Speicher vorab aus dem Weg zu schieben, vornehmlich gerne auch die doppelte Menge?

    Sprich:

    man analysiert die Platte, stellt z.B. fest, das "nach Name sortieren" an einer Schnittstelle auf der HDD sich nicht überlappt, und trägt bis an diese Stelle alles ans Ende der Platte beiseite, um dann den Wust an freien Plätzen aufzuplatzieren.

    Problem:

    Wenn ich eine kleine Platte habe, Beispiel: 1 TB, genutzt ca. 600-900 MB (ja, MB), dafür aber ca. 6000-8000 Dateien.

    Zweites Beispiel: Platte, 6 TB, zur Hälfte gefüllt mit Spielen zum Beispiel.

    Beispiel 1) für die paar MB braucht der O&O ca. 10 Minuten, weil

    Platzanalyse, Menge des benötigten Platzes ans Ende des Blocks (erste freie Stelle) verschoben, aus dem "Wust" die richtige Datei gesucht, dorthin verpflanzt, das ganze von vorne, bis dann 6000 Dateien (i.d.R. Profile) angefasst wurden

    Beispiel 2) gleiches Szenario, allerdings braucht O&O für 3 TB ca 2,5 bis 3 Tage dafür. In der Zeit habe ich die HDD ca. 15 mal Low-Level formatiert...

    Wie kommt das und hat O&O irgendwann eine Version herausgebracht, bei der sie aus dieser Situation gelernt haben?

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    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

  • Ich habe dieses Phänomen schon an O&O gemailt und tatsächlich auch Email-Schriftverkehr gehabt. Mich nervt es, wenn ich grosse Platten, z.B. ab 6-8 TB, defragmentieren will, und dafür eine ganze Woche den Rechner stilllegen muss...

    Sie sagten, das sie das sich mal anschauen wollten, aber nix versprechen können. Das Problem ist halt, es werden immer nur wenige Cluster (vermutlich Cache??) bewegt. Sinnvoller wäre, tatsächlich zumindest 20% von vorne nach hinten zu legen, um Blockadefrei die Blöcke zu belegen... erstens geht es erheblich schneller, zweitens würde dann u.U. aus dem Bereich, der "noch" belegt würde Daten an den frei erstellten Bereich geschoben werden, sodass u.U. davon auszugehen ist, das bei Annäherung an die belegten Bereiche mehr als 50% frei geworden würden.

    (kann ich gerne erklären...)

    Anderer Effekt ist: u.U. wird "nur" zwischen 120 und 175% bewegt... zur Zeit ist es gefühlt ca. 400-500%, bei der kleinen Platte (Beispiel 1 oben) liegen wir teilweise bei über 1000% Daten-Dateibewegungen....

  • Ein Kommentar bei Heise:

    "Tinkerboy

    05.11.2019 09:54


    Das Ergebnis stimmt, aber der Weg dort hin ist steinig! für eine 800GB Platte die zu 40% Fragmentiert und zu 70% Belegt ist braucht das Programm bei mir 12 Stunden! Die Daten einmal auf eine externe Platte und zurück zu kopieren braucht weniger Zeit! Außerdem sollte man das Programm wärend seiner Arbeit nicht unterbrechen!!! Ich habe eine Defragmentierung Pausieren lassen und als ich sie fortsetzen wollte hat das Programm nicht reagiert nach einer halben Stunde hab ich auf Abbrechen gedrückt. Das Programm hat dann auch abgebrochen und mir mitgeteilt das die Platte noch zu x% fragmentiert ist. Beim Drücken auk OK bekam ich einen BlueScreen und danach hat sich der Rechner nicht mehr starten lassen. Erst nachdem ich den Rechner mit einer Windows Installations-DVD gestartet und alle Partitionen mit chkdsk /X behandelt habe konnte ich das System wieder hoch fahren!"

    Vier Zeitschriften monierten ihrerseits den unglaublichen Zeitverlust! (In einer wurde das "Bis zu einer Woche" bestätigt: Ich weiß nicht mehr in welcher... Ist länger her, und mein Gedächtnis wird altersgemäß schwächer und schwächer und schwächer...:))

    Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

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