Hat sie, oder hat sie nicht?

  • Hat die Autorin der Fibel "Wie man seinen Ehemann umbringt" ihren eigenen Ehemann umgebracht?

    Eine sehr, sehr merkwürdige Geschichte...

    Autorin von "Wie man seinen Ehemann tötet" wegen Mordes verurteilt
    Die Titel ihrer Romane sprechen für sich. Nun wurde Nancy Crampton Brophy wegen Mordes an ihrem Ehemann verurteilt. Offenbar hat sie ihre eigenen Ratschläge…
    web.de

    Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

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  • Leider fällt der Artikel arg kurz aus und gibt wenig Gründe an, warum die Dame verdächtig, bzw. verurteilt wird. Dass ein Roman als Vorlage für ein echtes Verbrechen dient, kommt tatsächlich ja immer mal wieder vor. ;)

  • Frauen verwenden nur selten Schusswaffen, auch das zwei gezielte Schüsse ins Herz abgegeben wurden, spricht mehr für einen männlichen Täter mit Schusswaffen Ausbildung, da dabei ein Ziel für max. Wirkung 2x beschossen wird. Es ist aber davon auszugehen, dass der Täter mit Tötungsabsicht gehandelt hat, es war also kein Unfall und auch keine Affekthandlung. Es könnte sich um einen Auftragsmord handeln, sodass die Frau als Auftraggeber in Frage kommt. Die Versicherungen in den USA sind sehr streng, sie hätte also bei einem so offensichtlichen Mord davon ausgehen können, dass die Versicherung nicht zahlt. Wäre es also wegen der Lebensversicherungen passiert, hätte sie sich mit ziemlicher Sicherheit eine unauffälligere Methode ausgesucht. Die Gewalt lässt die Vermutung zu, dass es eine gezielte Hinrichtung war, dessen Motiv bei einer Frau in der Regel Rache ist, finanzielle Motive spielen bei dieser Art Tötung eine untergeordnete Rolle. Entweder hatte der Täter also eigene Rechnungen zu begleichen oder die Frau hat aus Rache und nicht aus Geldnot gehandelt. Jedenfalls sind zwei gezielte Schüsse ins Herz eine Hinrichtung, was einen Vorsatz voraussetzt. Um aber eine wirkliche Einschätzung machen zu können, müsste man über den Fall und über die Person mehr wissen. So ist das unmöglich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

  • Wer kennt sich schon mit Frauen aus? Selbst Frauen haben damit ihre Probleme.

    Aber es gibt Untersuchungen, wo das Tötungsverhalten von Männern und Frauen verglichen wurden. Frauen töten überlegter, unauffälliger und gewaltloser, Schusswaffen werden selten von Frauen benutzt. Männer sind impulsiv und zielgerichtet, eine schnelle kurze Attacke, während sich der Mord von Frauen über Monate hinziehen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

  • Ich hab' jetzt ein bißchen recherchiert:

    Tendenziell neigt es in mir bezüglich dieser einen spezifischen Anklage – nach und nach, stärker und stärker – am ehestem anzunehmen, daß sie, die Buch-Autorin, nicht die Mörderin ist: Zu platt wäre dann nämlich – in meinen Augen – der eigentliche Plot der einen mit-verwickelten Versicherung gegenüber!

    Viel zu platt!

    Und noch etwas:

    Wenn ich mir die Fotos von 2018 anschaue, wie die Angeklagte den Mann umarmt und wie sie ihn ANSCHAUT, sagt mir TATSÄCHLICH meine innere Stimme:

    "Sie hat jenen Mann wirklich, eindeutig, belebt und belebend und in beinah kindlicher Ehrlichkeit geliebt."

    Schreib' ich, völlig ungeschützt! :0ahnung::0ahnung::0ahnung:

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    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

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