Mal eine Frage zum "Tinnitus"

  • Tinnitus

    Wer kennt sich damit aus, hat es vielleicht selber oder weiß gute Tipps :)

    Ich bin leider davon betroffen und manchmal nervt es gewaltig. Ärzte habe ich alle durch, keiner hat ein Ergebnis. Also was mache ich, ich lausche meinem Ohrwurm, der mir stündlich was vorsingt, vorspielt, vorpfeift :)

    • Anzeige

    Hallo!

    Wenn du gerade an deiner Website arbeitest oder dein aktuelles Hosting überdenkst: Wir betreiben mit NetzLiving eine Hosting-Plattform, die speziell auf Performance, Sicherheit und einfache Verwaltung ausgelegt ist.

    • ✔️ Schnelle Ladezeiten (optimiert für WordPress, WoltLab & Co.)
    • ✔️ Deutsche Server & DSGVO-konform
    • ✔️ Persönlicher Support (kein 0815-Ticket-System)

    Mehr erfahren

  • Oje, Du ärmste. Das kenne ich leider auch, wenn auch nicht in sehr ausgeprägter Form. Dafür habe ich einen Hoch- und Tiefton-Tinnitus. :(

    Auch meine Ärzte haben keine Lösung. Es gibt nach denen gar keine. :( Was mir etwas Linderung verschafft sind Vitamine. In meinem Fall hoch dosiertes Magnesium, Vitamin B Komplex normal dosiert und gelegentlich eine Kur auch Vitamin B12 Spritzen. Ersteres und letzteres ist verschreibungspflichtig.

    Dazu habe ich festgestellt, dass zunehmender Stress das Ganze verschlimmert. Also Stress abbauen, dazu jeden Mittag in der Mittagspause einen Spaziergang machen und gelegentlich auch "Nein, mach ich nicht" sagen. Regelmäßig Sport und Bewegung an der frischen Luft in freier Natur. So habe ich den Tinnitus ganz gut im Griff. Der Rest wo über bleibt kann ich eigentlich die meiste Zeit ganz gut ignorieren.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Stress abbauen: mache ich gerade. Ich muss schmunzeln über deine Antwort. Lachen baut doch Stress ab - oder?

    Woher kennst du mich, von wegen, "nein, das mache ich nicht". Mache ich nämlich auch nicht.? Bin ich viel zu bequem. ? Allerdings kommen gesundheitliche Einschränkungen noch dazu.

    Habe eben bei Youtube einiges gefunden. Frequenzgefilterte Musik interessiert mich, Mal schau'n.

    Wenn nichts hilft, pfeifen, singen klopfen wir halt zusammen, viell. kommen noch mehr dazu?

    Schönen Pfingstsonntag noch

    Gruß Ilse

  • Ansonsten bin ich generell der Meinung, dass Krankheiten wegen innerer Konflikte entstehen. Was will einem die Krankheit sagen? Heißt man darf an der Ursache arbeiten..herausfinden wieso weshalb du das hast...Methoden gibts da zig viele....z.B. ein guter Homöophat könnte da auch helfen....ebenso eine gute Hypnosetherapie bei der man am Thema arbeitet. Garantien gibts auch da keine, weil manche Thematiken sehr hartnäckig sein können und es auch immer auf das Timing ankommt...aber denke schon allein wenn bei eine Verbesserung bei rum kommt ist es das wert.

  • Danke Elisabetha für deine Antwort. Stimmt, innere Konflikte gab es und auch ich bin der Meinung, dass es nur davon gekommen ist. Aber, die Konflikte sind vergangen, nur der Tinnitus ist geblieben. Ich werde mich jetzt mal auf Musik konzentrieren, habe viel bei YouTube gelesen und Musik-Apps für Tablet gibts auch.

    Kater, den Link hab ich mir auch schon abgespeichert - Danke.

  • Danke Elisabetha für deine Antwort. Stimmt, innere Konflikte gab es und auch ich bin der Meinung, dass es nur davon gekommen ist. Aber, die Konflikte sind vergangen, nur der Tinnitus ist geblieben. Ich werde mich jetzt mal auf Musik konzentrieren, habe viel bei YouTube gelesen und Musik-Apps für Tablet gibts auch.

    Kater, den Link hab ich mir auch schon abgespeichert - Danke.

    Wenn der oder die Konflikte weg wären, hättest du den Tinnitus nicht mehr. Ich meine damit Konflikte die tiefer im Unterbewusstsein sitzen...auch kann ein offensichtlicher Konflikt von damals durch Erlebnisse oder Dinge die du siehst wieder ausgelöst werden...also angetriggert werden was wiederum ganz unbewusst ablaufen kann.

    Nur mal als Beispiel: Es ist was passiert...und man hat ein Parfüm aufgelegt. Die Situation ist vorbei. Aber immer wieder wenn man das Parfüm riecht kann dann unterbewusst dieser Konflikt wieder hervorkommen was sich körperlich äußert aber sonst nicht weiter psychisch bemerkbar machen muss.

    Gerade bei so chronischen Geschichten muss man tiefer blicken um ran zukommen... ist nur ein gut gemeinter Ratschlag.

  • Da man ja nicht immer Musik hören kann oder will und gerade beim Einschlafen der Tinnitus ein Problem sein kann, zumindest bei mir in schlimmeren Phasen, da hat bei mir ein Ventilator bzw. dessen Geräusch geholfen. Das Geräusche des Ventilators war / ist bei mir lauter als der Tinnitus, hat aber eine einschläfernde Wirkung auf mich, im Gegensatz zum Tinnitus.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Auch ich habe Tinnitus.

    Seit wann und wodurch, kann ich nicht sagen.

    Das es mich massiv behindert bzw. im täglichen Leben beeinflusst würde ich nicht sagen.

    Ab und an tritt es etwas stärker auf. So ein Pfeifen bzw. Fiepen.

    Doch das klinkt meist sehr schnell ab.

    Über einen längeren Zeitraum tritt es nicht auf. Also jetzt am Stück für xx Minuten oder gar Stunden.

    Möglicherweise nehme ich es auch gar nicht mehr so wahr.

    Ich habe mich damit arrangiert.

    Einen HNO habe ich diesbezüglich auch noch nicht aufgesucht.

    Auch zu Anfang nicht als es begann.

    Ich habe es wohl hingenommen und gemeint, was kommt geht auch wieder.

    Mitnichten.

    Aber wie gesagt, ich habe mich damit arrangiert und komme damit klar.

    Ist halt die Frage, ob sich das noch steigern kann, so das es unerträglich wird.

    Wie ist bzw. war das bei den anderen?

    Btw.

    Könnte man eventuell das Thema bzw. den Betreff ändern?

    Betrifft ja nun mal Tinnitus. Auch wenn es nichts mit Computer zu tun hat.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
    ASUS Viviobook 15 Laptop (17.5.2022)-Intel® Core™ i5 (3,60 GHz)-8GB RAM
    512GB SSD Intel® UHD Graphics - [GeneralKeys Optische Maus [Bluetooth - Funk]]

    Windows 11 25H2 Home 64-Bit
    Vodafone-Kabelglasfaser-Firefox 153.0-Thunderbird 152.0.1-LibreOffice 26.2.3
    Ashampoo Backup Pro 26

    [Drucker EPSON ECO-Tank ET 7700] [XIAOMI HyperOS Redmi Note 14 5G 256GB]
    [PB-EasyNote TE69KB-Windows 10-22H2 ESU (10.7.2013)][uBlock Origin]

  • Volkmar 5. Juni 2022 um 21:26

    Hat den Titel des Themas von „mal nichts über Computer etc.“ zu „Mal eine Frage zu Tinnitus“ geändert.
  • Wie ist bzw. war das bei den anderen?

    Bei mir ist es über die Jahre besser geworden, bzw. ich habe mich daran gewöhnt und Mittel gefunden mich damit zu arrangieren.

    Mich würde interessieren, ob noch jemand einen Tieftontinnitus hat oder alle nur Hochtöne hören.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Für diejenigen die sich unter Tinnitus nichts vorstellen können bzw. mit welchen Geräuschen die Betroffenen leben müssen, hier mal ein paar Hörbeispiele.

    Tinnitus Sounddateien

    Etwas runterscrollen

    Wie klingen Tinnitus und Schwerhörigkeit? Beispiele - hear-it.org
    Im Folgenden haben wir einige Sounddateien zum Abspielen aufgeführt. Damit können Sie sich einen Eindruck von Hörverlust oder Tinnitus verschaffen.
    www.hear-it.org

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
    ASUS Viviobook 15 Laptop (17.5.2022)-Intel® Core™ i5 (3,60 GHz)-8GB RAM
    512GB SSD Intel® UHD Graphics - [GeneralKeys Optische Maus [Bluetooth - Funk]]

    Windows 11 25H2 Home 64-Bit
    Vodafone-Kabelglasfaser-Firefox 153.0-Thunderbird 152.0.1-LibreOffice 26.2.3
    Ashampoo Backup Pro 26

    [Drucker EPSON ECO-Tank ET 7700] [XIAOMI HyperOS Redmi Note 14 5G 256GB]
    [PB-EasyNote TE69KB-Windows 10-22H2 ESU (10.7.2013)][uBlock Origin]

  • Mich würde interessieren, ob noch jemand einen Tieftontinnitus hat oder alle nur Hochtöne hören.

    Also bei mir ist es ein sehr hoher Ton.

    Ab und an tritt es etwas stärker auf. So ein Pfeifen bzw. Fiepen.

    Doch das klinkt meist sehr schnell ab.

    So ist es bei mir auch. Der HNO empfiehlt meist Ginkium-Tabletten, da diese die Durchblutung fördern. Aber ob es auch was bringt?

  • Hast Du es mit den Ginkium-Tabletten mal probiert?

    Oder ist es wie bei mir das ich mich damit "abgefunden" habe.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
    ASUS Viviobook 15 Laptop (17.5.2022)-Intel® Core™ i5 (3,60 GHz)-8GB RAM
    512GB SSD Intel® UHD Graphics - [GeneralKeys Optische Maus [Bluetooth - Funk]]

    Windows 11 25H2 Home 64-Bit
    Vodafone-Kabelglasfaser-Firefox 153.0-Thunderbird 152.0.1-LibreOffice 26.2.3
    Ashampoo Backup Pro 26

    [Drucker EPSON ECO-Tank ET 7700] [XIAOMI HyperOS Redmi Note 14 5G 256GB]
    [PB-EasyNote TE69KB-Windows 10-22H2 ESU (10.7.2013)][uBlock Origin]

  • Ich hatte es anfangs mal probiert, allerdings keine Veränderung festgestellt. Ich nehme sie dennoch gelegentlich, z.B. wenn ich ein neues Buch schreibe, weil sie auch die Konzentration erhöhen. Zumindest bilde ich mir das ein. ;)

  • Gingium kannste vergessen, ich habe mir die Packungen 3 x gekauft (dafür gehe ich lieber schön Essen) und gebracht hat es absolut nichts.

    Mit meiner Anfrage hätte ich auf so viel Resonanz nicht gerechnet. Ich weiß wohl, dass es Millionen von Tinnitus-Patienten gibt und eine Unmenge an Hilfsangeboten oder Tipps (alleine über YouTube die Videos) aber auch ich denke, man muss halt damit leben und zurecht kommen.

    Mavalok, ich hab mir gestern Tinnitus-Musik geladen sogar mit Anregungen für andere Dinge und finde das gar nicht übel. über PlayStore: ReSound Tinnitus Relief - Medizin von GN Resound

    Dann habe ich gestern mit Kopfhörern (diese Ohrstöpsel) Musik gehört und fand auch das sehr angenehm. Selbst beim Einschlafen hatte ich noch Musiktöne im Gedächtnis und habe super geschlafen und geträumt :-).

    Ob es bei mir Tief- oder Hochtöne sind - hmmm - irgendwie klingt es gleich :)

    LG Ilse

  • Eine mobile App, die mir diesbezüglich noch sehr gut gefällt ist "myNoise". Gibt auch eine Homepage dazu: https://mynoise.net/ Hier wird auch viel mit Geräuschen gearbeitet, die man nach eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Hier kann man teils Tonhöhen und Intensität, sowie Geräusche dazu oder abschalten oder auch die Lautstärke anpassen, so wie man es will und braucht. Hier gibt es von Meeres- bis Blätterrauschen, Gewitter und Storm, das Summen von Bienen, Zwitschern von Vögeln so ziemlich alles. Und lässt sich auch kombinieren. Wenn Dich das Summen von Bienen im Gewittersturm einschlafen lässt, na dann eben so. Aber auch Töne oder "Musik" in Endlosschleife.

    Eignet sich auch einfach zu zum Entspannen und Abschalten.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Abifiz 6. Juni 2022 um 20:56

    Hat den Titel des Themas von „Mal eine Frage zu Tinnitus“ zu „Mal eine Frage zum "Tinnitus"“ geändert.
  • Endlich komme ich dazu, im Forum einigermaßen in Ruhe zu texten, nachdem mich meine mir so treu ergebenen Schmerzen erneut ziemlich "Schachmatt" gesetzt hatten... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


    Also, erst mal etwas aus meinem vergangenen Berufsbereich... Deswegen die Wahl des Tinnitus-Themas. Wobei meine aller-letzte ausführliche wissenschaftliche Befassung mit der Materie zumindest sieben, wenn nicht acht oder neun Jahre her sein dürfte...

    Jo, Tinnitus kann recht belastend werden. Und, jo, Tinnitus kann ärztlich zu unserer Zeit noch nicht beseitigt werden.

    (Wenn jemand die Angelegenheit auch mit einer Prise von wissenschaftlichem Anspruch durchnehmen möchte, empfehle ich, wie immer in vergleichbaren Fällen, nicht normal zu googeln, sondern über Google-Scholar:

    Google Scholar

    1.) https://scholar.google.de/scholar?hl=de&…ent&oq=Tinnitus

    2.) https://scholar.google.de/scholar?hl=de&…apy&oq=Tinnitus

    3.) https://scholar.google.de/scholar?hl=de&…apy&oq=Tinnitus

    4.) https://scholar.google.de/scholar?hl=de&…nts&oq=tinnitus )


    Aber:

    Das Störgeräusch kann "maskiert" werden.

    Das Störgeräusch wirkt auch in partieller Abhängigkeit von Seelischem.


    Ich werde das noch ausführen.

    Zunächst jedoch noch etwas in bezug auf die vorausgegangenen Beiträge dieses Stranges:

    Ich warne davor, sich im Einzelfall bestimmende seelische Zusammenhänge mehr oder weniger "wild" zusammenzubasteln. Mehr grundsätzliche Gelassenheit ist eher der jeweils helfende Weg, nach meinen Erfahrungen mit den drangsalierten Patienten.

    Und: Wir Menschen sind und bleiben gebrechlich! Das ist überhaupt (mit) das A und O des animalischen Lebens.


    "Homöopathisches" ist schlichter Unsinn, sonst gar und ganz nichts
    *.


    "Aber, es hilft!"

    Natürlich hilft es: Alles, aber auch alles auf dieser Welt, wovon ich persönlich annehme, daß es hilft, hilft ja!

    Das nennt man: die "Placebo"-Wirkung.

    Hat das dabei Eingenommene oder Ausgeübte keine eigenen schädlichen Komponenten mit, bleiben ja sogar nur die positiven Placebo-Auswirkungen zurück.

    Aber: Da im Falle der angeblichen "Homöopathie" Unfähigkeit und Unwille und Feindseligkeit den eigentlichen wissenschaftlichen Zusammenhängen gegenüber laut oder lautlos (mit jeweils verschiedener Erfolgstiefe) "mit-propagiert" werden, geht in dem Falle die eventuell doch erreichbare Placebo-Wirkung mit horrenden zerstörerischen allgemeinen Nocebo-Kosten einher!

    1.) Nocebo-Kosten zulasten der jeweiligen Placebo-Wirkung von sonstiger je pharmakologisch hinreichend begründeten Medikation. Das ist verheerend!

    2.) Stärkung der eigenen Ferne von jeder kohärenten Wissenschaftlichkeit. Das ist dann manchmal ein Leben lang unheilbar, und kann gelegentlich zur unerschütterlichen Abhängigkeit von den absurdesten Verschwörungsphantastereien führen!

    3.) Nocebo-Erwartung diffuser, wirksamer Art gegenüber jeder, aber auch jeder ärztlichen Intervention, welcher Art auch immer.

    Die von Mavalok im Beitrag #2 aufgeführten Hilfsmittel und -haltungen bringen meistens "So-Einiges". Nur eben nicht automatisch bei jedem das Gleiche.

    Tinnitus mit hohen Tönen ist störender. Es gibt tatsächlich eine gewisse allgemeine Prädominanz davon, aber auch tiefere Töne allein sind durchaus bei einzelnen Patienten vorhanden.

    Die existierenden Apps sind in der Tat eigentlich durch die Bank einigermaßen brauchbar.

    Fast immer kommt es nicht zu gravierenden Verschlimmerungen des eigenen Tinnitus-Erlebens. Von solchen Fällen wird nur extrem selten berichtet.


    Das "Maskieren": Alle sich wiederholende Klangabgaben können den jeweiligen Tinnitus maskieren, d.h. so "übertölpeln", überdecken, verdrängen, daß keinerlei Qual zurückbleibt.

    Ich war ja kein HNO-Spezi, sondern lediglich ein "Seelen"-Klempner. Doch zeigte mir die Erfahrung von Jahrzehnten mit verschiedenen Betroffenen, daß, je vor-bewußter die Klang-Eigentümlichkeit, desto wirksamer und nachhaltiger die Wirkung war. Deswegen habe ich mit den Jahren allgemein doch eher von Musik abgeraten; später auch, zumindest tendenziell, von Unwettergeräuschen: zugunsten von

    a) Wassergeräuschen (Bachflüssen, Wasserfällen und Ähnlichem)

    und

    b) Vogel-Gezwitscher (nach und nach mit zunehmendem Schwerpunkt auf den Kanarien-Gesang).


    Das "Seelische": Je mehr und sinnvoller etwas für die eigene Psyche, fürs eigene grundsätzliche Wohlbefinden getan werden kann, desto schwächer die vom Tinnitus ausgehende erlebbare Anfechtung.

    Das geht vom Motorischen, zum Emotionalen und auch zum Grundlegenden (vom ausreichenden Qualitätsschlaf zum ausreichenden Trinken und Sich-Bewegen). Es geht in erster Linie darum, ein Leben im Sinnvollen zu führen; die Erfahrung von Geliebt-Werden und Liebe-Schenken ausreichend zu würdigen, und sei es ganz allgemein oder mit gemochten Tieren.


    Und Aby?

    Aby, der Schreckliche, entwickelte selbst, vor ungefähr zwanzig Jahren, einen Tinnitus: Einen Dauer-Tiefton des Rauschens, sehr ähnlich dem Rauschen von den alten TV-Geräten im vorigen Jahrhundert, wenn sie kein spezifisches Stationssignal mehr empfingen.

    Zum Glück im Unglück war das aber nicht Anno Domini 1411. So war es mir mithilfe der heutigen Elektronik gar kein Problem, beim Aufstehen den Kanarienvogelgesang anzustellen, den ich dann erst beim Ins-Bett-Gehen ausmache. Der Tinnitus verschwindet dabei bei mir komplett.

    Damit er wieder auftaucht und allmählich zu plagen anfängt, braucht er das völlige Verschwinden des Vogelgesangs für mindestens vier Tage bei mir zuhause und circa sechs bis acht Tage in ungewohnter, belebter Umgebung. (Ich habe es ja gezielt überprüft.)

    Und natürlich höre ich dann auch keinen anteiligen Tinnitus bei Gesprächen oder beim Musikhören.


    Und: Hier können wir ja noch das Eine oder Andere gezielt abwägen...


    *Elisabetha, ja, ich weiß, Du erfährst es anders: Ich meine es ja nicht böse! Es sind Deine ureigenen realen Erfahrungen persönlicher Art. Und ich schätze Dich sehr!

    Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.

    Einmal editiert, zuletzt von Abifiz (7. Juni 2022 um 10:19)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!