Welche Sicherheits-Software brauche ich?

  • Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welchem Enthusiasmus einige Themen in Foren und auch auf social media diskutiert werden. Viele Scharmützel sind dabei sehr vorhersehbar: Welcher Browser ist der Beste? Windows oder Mac? Android oder iPhone?

    Welche Sicherheitssoftware benötig wird ist nach meiner Ansicht klar ebenfalls in dieser Kategorie. Mich stört dabei meist die "one size fits all" - Mentalität dieser verbalen Auseinandersetzungen, die auch gerne mal unsachlich und persönlich werden. Ich habe da eine wesentlich pragmatischere Herangehensweise...

    Es gibt nach meiner Ansicht ganz grundsätzlich keine alle glücklich machende und auf alle Situationen passende Lösung. Das gilt sowohl bei den Betriebssystem-, Browser- und Smartphone-Diskussionen, wie auch bei der Sicherheitssoftware. Es gibt meines Erachtens nach allerdings einige grundsätzlich geltende Leitlinien:

    • Android ist besser geeignet für Individualisten, iPhones sind eher für Menschen die übergreifend einheitliche Konzepte mögen.
    • Windows ist ein Arbeitstier, MacOS kein Betriebssystem, sondern eine Bedienphilosophie und Linux ist eine ausgezeichnete Plattform für Speziallösungen.
    • Chrome, Firefox, Edge und Opera unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch das Bedienkonzept, Internet Explorer und Safari sind keine Browser.
    • Sicherheitssoftware ist notwendig und richtet sich in Umfang und Funktionalität nach dem Gefährdungspotential der Bedienenden.

    Auf die Sicherheitssoftware unter Windows bezogen heißt das konkret folgendes:

    • Windows Defender und Windows-Firewall sind ganz erheblich besser als ihr Ruf. Wenn man sich nicht im schmuddeligen Hinterhof des Internets herumtreibt, dann reicht die windowseigene Sicherheitssoftware absolut aus.
    • Besucht man - aus beruflichen oder auch persönlichen Gründen - hin und wieder auch nicht seriöse Seiten, dann darf es auch gerne mal eine Antivirus-Lösung eines kommerziellen Anbieters sein. Wichtig dabei ist nach meiner Meinung...
      • Es sollte keine kostenlose Lösung sein. Die Sicherheit kostenloser Lösungen ist tadellos und die bestehenden Funktionseinschränkungen sind vernachlässigenswert, allerdings führen die Meldungen, die solche "Free"-Versionen erzeugen, zur Verunsicherung der Benutzenden. Um die kommerziellen Versionen zu bewerben steht dort gerne mal, dass eine "Bedrohung" erkannt wurde oder dass der PC viel langsamer sei, als er eigentlich sein müsste etc. pp.. In der Regel ist nichts davon zutreffend und reines Marketing aber ist man nicht erfahren genug, um dies zu erkennen, ist die Verunsicherung schnell groß. Bezahlte Programme lassen diesen Unsinn in der Regel sein und konzentrieren sich auf die Arbeit und nicht auf das Marketing.
      • Es reicht ein Antivirus-Programm. Umfassende Sicherheits-Suiten mit integriertem Firewall-Modul nutzen den Brieftaschen der Hersteller aber nicht dem Schutz der eigenen Online-Sitzung. Je komplexer die Sicherheits-Programme dabei sind, umso komplexer werden auch Konfiguration und notwendiges Verständnis interner Abläufe wie zu blockierender Ports, VPN-Einstellungen und dergleichen. Fehlkonfigurationen führen dann schnell zu Sicherheitslücken, die ohne das Sicherheitsprogramm gar nicht vorhanden wären.
    • Viele Premium-Sicherheits-Suiten bringen haufenweise Programme mit, die eher schaden als nützen. Sicherlich gibt es auch sinnvolle Module, wie etwa Software-Updater, die für die Aktualität der installierten Programme sorgen, aber es gibt eben auch andere äußerst problematische Bestandteile. Beispielsweise "System-Optimierer" oder "Registry-Cleaner" und dergleichen, die im besten Falle nur den Rechner ausbremsen aber prinzipiell das Potential haben, die Systemstabilität nachhaltig zu beschädigen. Die Hilfeforen sind voll von Symantec-Opfern, die verzweifelt versuchen, eine verlorengegangene Funktion wieder zum Leben zu erwecken.

    Der beste Schutz gegen Gefahren im Online-Alltag liegt zwischen den Ohren der Anwendenden. Klicke ich auf jeden Link, gebe ich überall meine persönlichen Daten an und geize dabei auch nicht mit Bezahldaten wie Konto- oder Kreditkarten-Informationen, dann hilft mir auch eine noch so umfangreiche Sicherheits-Suite nicht, dann ist ein Schaden nur noch eine Frage der Zeit.

    Nachdenken, Vorsicht und behutsames Vorgehen sind besser als jede noch so ausgeklügelte technische Schutzmaßnahme.

    Eine Bitte für die nun sicher folgende und absehbar emotionale und enthusiastische Diskussion. Bitte bleibt sachlich, höflich und lasst andere Meinungen gelten. Wir können uns austauschen, müssen aber durchaus nicht immer und unbedingt einer Meinung sein. Die Welt ist bunt und das ist gut so...

    Lieben Gruß

    Tunarus

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    Danke dafür - es wäre gut, wenn sich alle daran halten würden.

  • Hallo Kollege Tunarus,

    da stimme ich Dir voll zu! Die „beste“ Sicherheits-Software gibt es schlicht einfach nicht! Es kommt auf die individuellen Bedürfnisse des Users/Anwenders an und ganz sicher auch, inwieweit dieser bereit ist, sich mit der Materie bzw. diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.

    Nachdenken, Vorsicht und behutsames Vorgehen sind besser als jede noch so ausgeklügelte technische Schutzmaßnahme.

    100% Zustimmung! Das sage ich den Leuten auch immer wieder. In der Welt der IBM PC-kompatiblen Computer bin ich seit 1986/1987 mit MS-DOS 2.11 im Microsoft-Universum dabei. Dabei habe ich schon etliche Extreme erleben dürfen – in der eine wie auch andere Richtung.

    Eine Anekdote aus meinen Heidelberger Jahren (frühe 1990er): Ein EDV-Dozent (!) gab mir eine 3,5"- Diskette mit Daten zum Lernen / Bearbeiten. In meinem Wohnheimzimmerchen angekommen, erst mal mit F-Prot für DOS gecheckt und fasste es nicht: Michelangelo Computer Virus ... Woow, 2 Tage vor dem Geburtstag vom Universal-Genie (6. März), bevor es an diesem Tag aktiv wird! Hab dann ein Kondom besorgt; über die ganze Diskette gezogen und diese so am nächsten Tag dem Dozenten wieder zurückgegeben. Das Gesicht von ihm werde ich nie vergessen … :S

    Derzeit habe ich nur noch Ubuntu 22.04 GNOME auf meiner SSD am Rennen, nachdem Windows wegen einer defekten Festplatte nicht mehr wollte. Mal sehen, wie lange ich das aushalte .... :S Bisher "janz jut" ....

    Fuck the „REGULATION (EU) 2019/1148“ of the European Parliament and of the Council! Denn Kunst und Wissenschaft wie auch Forschung und Lehre sind frei gemäß Art. 5 Abs. 3 GG.

    Erst wenn in Deutschland und in der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Abifiz 4. August 2023 um 11:12

    Hat den Titel des Themas von „Welche Sicherheits-Sioftware brauche ich?“ zu „Welche Sicherheits-Software brauche ich?“ geändert.
  • Windows bringt das nötigste mit.

    Zusätzliches, aktiv im Hintergrund, führt nur zu Komplikationen und verfälscht somit das Ergebnis.

    Mehrere Echtzeit-Scanner können sich gegenseitig behindern.

    Weniger ist mehr.

    Gelegentlich On-Demand Scanner wie zum Beispiel Malewarebyte Free oder AdwCleaner.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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  • Linux ist eine ausgezeichnete Plattform für Speziallösungen.

    Bei mir in Ubuntu können Skripte und heruntergeladene Programme nur in /usr/local/bin oder /opt ausgeführt werden. Um die Dateien dorthin zu kopieren sind Rootrechte (sudo) erforderlich. (Ein weiterer Vorteil ist, unter /usr/local/bin liegende Skripte können im Terminal ohne Pfadangabe ausgeführt werden können. Programme die unter /opt liegen sind unter allen Benutzer-Accounts des Rechners verfügbar.)

    Das klappt so:

    /etc/fstab

    Ich habe mein /home mit defaults,noexec,nosuid,nodev gemounted. Dasselbe sollte man auch mit dem /tmp machen. Hat man dafür keine eigene Partition kann man das so machen:

    tmpfs /tmp tmpfs noexec,nosuid,nodev,size=10% 0 0

    Zugriffrechte der laufenden Programme einschränken kann man recht simple mit Firejail: --> RE: Sicherheitssoftware unter Linux

    Wird dann der Browser gekapert kann der per Standard nur im Downloads-Ordner Dateien erstellen und löschen.

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • Unter DOS hatte ich keinen Virenschutz, als 10 Jähriger war ich mir der gefahren noch nicht bewusst. Die letzte DOS-Software die ich auf Diskette bekam war ein recht Simple gestricktes CAD-Programm, das mir eine Lehrer kopierte. Wir lernten in der Schule eine andere, Moderne Software die aber nicht kopiert werden durfte - aber es war Fun damit herumzuspielen.

    sudo-exploits unter Linux kann man mit Maßnahme 1 aus #5 nicht ganz verhindern aber erschweren.

    Bei Windows ist es auch immer wichtig bei der Installation von Programmen - die ungewünschten beigaben, die mache Programme bei der Installation mitliefern, wenn möglich abzuwählen. Dazu benutzt man in der Regel die "Benutzerdefinierte Installation"

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • MacOS kein Betriebssystem, sondern eine Bedienphilosophie

    Naja. MacOS ist schon ein Betriebssystem. Aber ja, das ganze Apple Univers ist schon eine eigenen Philosophie, ein eigenes Universum. Für den es passt, ein sehr gutes, aber leider auch ein sehr teures. Wobei man vielleicht ergänzen sollte, Apple Geräte leben im Schnitt sehr viel länger als von anderen Herstellern, wenn man denn will. MacOS bekommt im Schnitt 10 Jahre lang Updates, iOS / iPadOS 7 Jahre. Und die Geräte können in dieser Zeit auch ohne Problem verwendet werden. Kann man von Android und nicht jedem Windows Gerät behaupten. Also von daher, doch nicht mehr ganz so teuer. Und es muss ja auch nicht immer das teuerste Gerät sind.

    Safari sind keine Browser

    Unter iOS / iPadOS der einzige Browser. Alle anderen setzten sich nur auf den drauf und sind gelinde gesagt ein Safari mit anderem Gesicht.

    Und MacOS wird der vermutlich noch häufig verwendet, aber mit dem werde ich unter MacOS nicht so richtig warm.

    Auf die Sicherheitssoftware unter Windows bezogen heißt das konkret folgendes:

    Vielleicht müsste man hier ergänzen, dass dies für Privatanwender zutrifft. Für Office und Home-Office kann es dann schon schnell anders aussehen. Im Home-Office kann es auch sein, dass hier die Firma die Vorgaben macht, wer wie wo was.

    Windows Defender und Windows-Firewall sind ganz erheblich besser als ihr Ruf.

    Stimme zu, auch wenn Microsoft im Moment grundsätzlich eine eher etwas schlechte Phase hat. Hoffen wir mal, dass zumindest der Defender und die Firewall dicht halten.

    Einziger Nachteil beim Defender / Windows-Firewall: Den vermutet man inzwischen vermutlich auf jeden oder jedem 2. Rechner. Den wird ein Hacker / Schadsoftware als erstes versuchen zu umgehen. Auch hier hilft Diversität die Sicherheit zu stärken.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Unter iOS / iPadOS der einzige Browser. Alle anderen setzten sich nur auf den drauf und sind gelinde gesagt ein Safari mit anderem Gesicht.

    Weißt du vielleicht ob das auch auf Browser auf Android und Chrome zutrifft?

    Einziger Nachteil beim Defender / Windows-Firewall: Den vermutet man inzwischen vermutlich auf jeden oder jedem 2. Rechner. Den wird ein Hacker / Schadsoftware als erstes versuchen zu umgehen. Auch hier hilft Diversität die Sicherheit zu stärken.

    Das stimmt sicher!

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • Weißt du vielleicht ob das auch auf Browser auf Android und Chrome zutrifft?

    Bin mir nicht 100%ig sicher, bin aber der Meinung, dass hier Freiheit besteht.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • Mal eine Frage, der Windows Defender ist ein Windows eigenes Antiviren Programm, dass ja mit dem Edge zusammenarbeitet, schützt es aber wirklich auch im Chrome vor den Aufruf von böswilligen Webseiten? Wenn ja, wieso gibt es dann den "Microsoft Defender Browser Protection" Erweiterung für Chrome?


    Link zur Chrome Erweiterung:
    https://chrome.google.com/webstore/detai…geknacdieedcoml

    Link zur Microsoft-Seite:
    https://browserprotection.microsoft.com/learn.html

    Braucht man die Erweiterung wenn man den Windows Defender als Antiviren-Software nutzt?

  • Wenn du das verwendest wird wenn du auf einen Link klickst dieser mit einer Liste gefährlicher Webseiten abgeglichen und wenn die Seite als gefährlich gemeldet wurde erhältst du eine Warnmeldung bevor der Link geöffnet wird. Wenn ich es richtig verstanden habe hat man dann "Microsoft Defender Browser Protection" als zusätzliche Schicht vor dem Windows Defender.

    Für Edge gibt es das Add on nicht, wahrscheinlich ist die Funktion dort schon eingebaut. Aber ich vermute nur.

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • Hallo,

    meine wichtigste Sicherheitssoftware ist VMWare. Auf meine Hostsystem wird gearbeitet, in der virtuellen Maschine wird gesurft und getestet. Passiert etwas, dann gibt es in der VM den letzten Snapshot oder zur Not eine komplett neue VM. Das Problem ist nur, VMWare kostet Geld und auch das dort installierte Windows braucht eine eigene Lizenz.

    Wer sich das Geld sparen möchte, kann auch mit VirtualBox und Linux eine virtuelle Maschine erstellen, die sehr gut zum Surfen geeignet ist. Ein Testen von Software für Windows ist aber dann halt etwas problematisch.

    Wer nicht gleich eine virtuelle Machine nutzen möchte, kann es vielleicht auch erst mal mit dem Browser in einer SandBox versuchen. Gibt sogar hier im Forum einen Thread zu Sandboxie.

    Hier ein paar Links dazu:

    CU

  • Fassen wir mal zusammen:
    1. Windows Defender alleine reicht, so lange ich keine Hinterhöfe des Internets besuch (ich gehe mal davon aus, damit sind nun keine Porno-Seiten gemeint, sondern eher Sachen welche ich nicht bei Google finden würde, wenn ich dort suche, oder?)
    2. Alle Browser sind mit den Windows Defender geschützt, Chrome hat noch das Safe Browsing drin, was nochmal extra schützen sollte.

    3. Die Erweiterung von Microsoft Defender Browser Protection bietet nur noch mehr Schutz, ist aber nicht wirklich notwendig.
    4. NoScript und uBlock für Chrome sind nett, aber auch nicht notwendig.

    Wenn man das alles berücksichtigt und dazu nicht auf jeden Link klickt (gilt das auch für Bilder und Links bei der Google Suche?), sondern behutsam durch das Web reist, dürfte man als normaler Mensch alles getan haben um sicher zu seien, oder? Und ja, ich merke in letzter Zeit das ich zur leichter Panik wegen dem Thema neige, sry dafür.

    1. Keine Ahnung, aber die großen Seiten für Erwachsenenunterhaltung scheinen mir sicherer zu sein als ihr Ruf.
    2. Ja
    3. Ja
    4. Hier kann man nachlesen das es immer wieder Kampagnen gibt um Malware über Google Ads Werbung auszuliefern. Ein Adblocker verhindert das die Werbung in der Google Suche geladen wird, also kann es auch als Sicherheitsfeature verstanden werden. Noscript bzw die Abschaltung von JavaScript kann davor schützen das ein Drive-By-Download ausgeführt wird: --> https://de.wikipedia.org/wiki/Drive-by-Download

    Wichtig ist auch das alle Aktualisierungen, Betriebssystem und allen voran der Browser eingespielt werden sobald die Benachrichtigung dafür kommt.

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • Wichtig ist auch das alle Aktualisierungen, Betriebssystem und allen voran der Browser eingespielt werden sobald die Benachrichtigung dafür kommt.

    Mal eine Verständnisfrage: Ich wollte gerade schlau seien und hab im Aufruf Menü von Firefox gesagt, er soll ein neues Fenster öffnen, leider hat er das alte und neues Fenster öffnet. Im alten Fenster waren noch mehrere Tabs offen, der ausgewählte aktive Tab war jedoch die FireFox Update Seite von einen letzten Update. Leider wurde ich dadurch nicht sofort zum Update aufgefordert. Nun meine Frage, kann durch die inaktiven Tabs was geladen worden seien? Leider hat mein FireFox kein NoScript gehabt...


    Ich vermute, dass die Antwort bereits Nein lautet, weil sie ja nicht direkt ausgewählt waren und der Browser gerade erst aufging. Solche Tabs gelten ja wahrscheinlich als inaktiv und haben daher noch kein Laden von der Seite des Servers drin, oder? Das heißt, da könnte man sich nichts einfangen, oder? Und selbst wenn, würde der Windows Defender reinspringen und es blockieren, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von Yuna T. (12. August 2023 um 05:31)

  • Vielleicht solltest Du mal, um zu klären, ob Dein System sauber ist, mit Maleware-Bytes und Adware-Scanner einen Scan machen. Kann auf jeden Fall nicht schaden.

  • [...]meine wichtigste Sicherheitssoftware ist VMWare. Auf meine Hostsystem wird gearbeitet, in der virtuellen Maschine wird gesurft und getestet. Passiert etwas, dann gibt es in der VM den letzten Snapshot oder zur Not eine komplett neue VM. [...]

    ...der absolute Königsweg. Genau das ist auch mein Vorgehen bei Recherchen, die mich in dunklere Gefilde führen.

    [...]ich gehe mal davon aus, damit sind nun keine Porno-Seiten gemeint[...]

    ...doch, explizit Porno-Seiten! Gerade Porno ist eben der schmuddelige Hinterhof, solange es sich nicht um große, bekannte und seriöse Anbieter handelt, die ich hier aufgrund des Jugendschutzes nicht auflisten möchte.

    [...]kann durch die inaktiven Tabs was geladen worden seien?[...]

    Nein.

    Die Browseraktualität sollte hin und wieder manuell geprüft werden. Dazu öffnet man das Menü und findet in der Regel im Menüpunkt "Hilfe" den Punkt "Über...". Ruft man das auf, wird die Aktualität manuell gecheckt.

    Lieben Gruß

    Tunarus

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