Heute hatte die Schwester meiner Frau sie im Heim besucht. Ihr hat sie erzählt, dass ihre Mutter sie im Heim besucht habe. Da ihr das Heim aber nicht gefallen habe, sei sie sofort wieder gegangen. Ihre Mutter ist aber schon 1978 verstorben. ![]()
Mein Pflegefall - Frau mit Demenz
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Am Samstag war ich bei meiner Frau und morgen werde ich wieder bei ihr sein. Nehme wieder ein paar Leckereien mit. Wie immer, wenn ich gg. 10.30 Uhr komme, schläft sie in einem Sessel. Also wecke ich sie, sie freut sich. Wie immer ihr Eis, dann will sie sofort wieder schlafen. Wenn ich irgendwas vom Handy zeige, schaut sie hin, man merkt aber, dass sie das gar nicht erfasst. Sie legt sich dann sofort ins Bett. Erstaunlich ist, daß sie mir zum Abschied immer ein Bussi gibt. Es macht mich immer traurig, früher war das nie, als möchte sie was nachholen. Ach Schei...

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Heute war ich gg. 10.30 Uhr im Heim. Meine Frau lag angezogen mit Schuhen auf ihrem Bett und schlief. Hatte wieder paar Süßigkeiten und ein Eis mitgenommen, hat sie auch gleich gegessen. Dann hab ich sie untergehakt und bin mit ihr in den Garten. Es war warm, sie sagte aber ihr sei kalt und sie sei müde. Wieder ins Zimmer, sie legte sich gleich wieder aufs Bett. Ich war noch meine Fahrradjacke anziehen, da war sie schon eingeschlafen. Von einer Sekunde zur anderen.
- Gelesen habe ich dazu, dass durch die Überforderung Demente viel schlafen. Aber in einer Sekunde weg, hat mich doch geschockt. Viel gelesen, aber selbst erleben ist doch was anderes. 
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Und heute wieder im Heim. Meine Frau lag auf dem Bett und schlief. Hatte sie geweckt, guckt sie kurz und sagte: "Lass mich doch schlafen." Ich hatte aus unserem Garten Rosen mitgebracht, schaute sie sich kurz an, das wars. Das traditionelle Eis wollte sie erst gar nicht haben, hat es dann im Bett sitzend doch gegessen. Danach: "Ich will jetzt wieder schlafen." Tja und tschüss.
Vielleicht noch mal an dieser Stelle für alle Hereinschauenden: ich schreibe das, um ein paar persönliche Erlebnisse/ Erkenntnisse mit einer dementen Person aus der Familie darzulegen. Es betrifft ja in letzter Zeit viele Menschen, die an Demenz erkranken und um hier deren Angehörige einen Einblick zu vermitteln.
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Heute war im Heim ein "Tag der Begegnung". Ich hatte mich und unsere Tochter angemeldet und wir saßen dann mit meiner Frau an einem Tisch. Ringsum die Heimbewohner mit ihren Leuten. Ehrlich gesagt ein Heidenlärm. Nach 5 Min. wollte meine Frau wieder in ihr Zimmer. Dann machte einer Musik, wo man kaum etwas hörte. Sie rieb sich immer mal das rechte Auge, sie sagt, dass da jemand rumlaufen würde (muss ich mal mit die Pflegerinnen reden, vermute Halluzinationen). Nach 10 Min. ging es nicht mehr. Ins Zimmer, hat sich aufs Bett gelegt und ist von einer Sekunde zur anderen eingeschlafen. Mein Gedanke war dann, die Frau zu Hause zu pflegen, wäre nie möglich. Sie war vorher groß auf Toilette. Das Abwischpapier legte sie auf den Boden, spülte nicht. Hab ihr erst gesagt, wo sie das Papier hintun soll. Hab gespült und sauber gemacht.
Es geht doch nicht so spurlos an einem vorbei 
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Vornweg: Der Arzt hatte PregabaHexal und Tavor verschrieben.
War die starke Müdigkeit schon da bevor Tavor verschrieben wurde? Wenn nein - oder weniger Müde ist vielleicht die Dosis zu hoch.
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Die Müdigkeit war schon vorher. Seit Langem, wenn ich so gegen 10.00 Uhr ins Heim kam, saß sie in einem Sessel und schlief. Aber man merkt, dass sie immer weiter geistig abbaut.
Da habe ich gedacht, das kriegste schon hin, bleib gedanklich auf Abstand. Aber das funzt nicht, es tut halt weh.
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Jeder Einschnitt im Leben, ob positiv oder negativ, hinterlässt Spuren.
Negatives umso mehr.
Einen gewissen Abstand sollte man sich da schon bewahren. Sonst zerbricht man daran.
Es ist schlimm genug, das mitzuerleben. Zu nah sollte man es aber nicht an sich heranlassen. -
Ja, es kann jeden erwischen.
Diagnose Kinderdemenz: Isabella wird nicht lange leben - aber ihr Lachen hilft der FamilieDie sechsjährige Isabella Braun hat Kinderdemenz. Für die Eltern ein Schock. Doch Isabellas Fröhlichkeit lässt sie weiterkämpfen.www1.wdr.de -
Ja, Demenz ist die schlimmste unheilbare Krankheit für jung und alt. Bei Kindern ist das noch schlimmer, die eigentlich ihr Leben noch vor sich haben sollten.
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Heute wieder im Pflegeheim. Meine Frau saß in einem Sessel und weinte. Als sie mich sah, stand sie auf. Wir gingen in ihr Zimmer. Ich hatte, wie immer, ein Eis mitgebracht. Beim Essen sagte sie immer wieder, ihr ginge es nicht gut, sie könne nicht mehr, sie würde frieren. Eine Pflegerin kam ins Zimmer und meinte, daß das schon seit gestern so sei. "Ich mach dir einen schönen Tee, dann frierst du nicht mehr." Verabschiedet.

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Ja, Demenz ist die schlimmste unheilbare Krankheit für jung und alt.
Leider, leider: Wenn der Bruder (50) wieder zum Kind wird ...
Klausi; auch wenn's manchmal sehr schwer fällt, versuche zumindest für Dich das Beste aus dieser Sch...- Situation zu machen.
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Heute: Auch so geht ein Pflegeheimbesuch: sie saß im Aufenthaltsraum in einem Sessel, erkannte mich und wir gingen in ihr Zimmer. Sie sagte, dass ein Vogel bei ihr war, der sie geweckt habe.
Hatte wieder Bananen. Pralinen und ein Eis mitgebracht. Hat das Eis gegessen und sagte dann "ich will jetzt schlafen". Nach 8 min. wieder raus. -
Und wieder 10 Uhr im Heim, sie schlief in einem Sessel. Wir sind in ihr Zimmer. Ich sah, dass sie mal musste. Sie stand vor der Toilette und sagte, wo sie hin müsse. Sie weinte dann und sagte, sie könne nicht mehr. Dann wollte sie wieder zum Sessel. Als wie dort waren, nein, ich möchte in mein Bett. Man sieht, es geht bei ihr alles durcheinander. Tja..
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Wenn deine Frau nichts mitbekommen würde wäre es halb so schlimm!

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Naja, unsere Enkel sind zur Zeit in Tunesien im Urlaub. Sie haben viele Bilder und Videos geschickt. Ein Video davon hatte ich ihr zeigen wollen, sie hat nur ganz kurz geschaut. Man hat gemerkt, dass das von ihr gar nicht mehr erfasst wurde.
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Du gehst ja öfter, die Woche?, Deine Frau besuchen. Andere Familiemitglieder auch, so das sie die nicht ganz vergisst?
Oder ist das da mit der Erkennung auch schon ein Problem?
Nicht nur Bilder ersetzen tauschend Worte, sondern auch reale Gesichter. -
Ja, ist doch klar. Zwei Mal die Woche geh ich zu ihr. Ach, da war ich in 14 Tagen nur zwei Mal bei ihr, schon klingelte mein Telefon. Eine Pflegerin fragte, ob alles in Ordnung sei. Man hatte mich im Heim vermißt. Ihr seht, man macht sich sogar dort Gedanken um mich. Ist aber schön.
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Die Besuche werden immer kürzer. Sie saß im Aufenthaltraum in einem Sessel. Zum Gang in ihr Zimmer muss ich sie unterhaken, weil sie nicht mehr weiß wohin.Eine Unterhaltung ist nicht mehr möglich. Hatte paar Naschereien und wie immer, ein Eis mitgenommen. Dann hat sie sich ins Bett gelegt und ich habe tschüss gesagt. Da sagte sie: "Du bist mein Lieblingsvati."
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