Tiny 11 = abgespecktes Windows 11

  • Es würde mich interessieren, wer damit schon Erfahrungen gemacht hat:

    Tiny11 Builder: Gratis-Tool erstellt extrem schlankes Windows 11 ohne Bloatware
    Aus Tiny 11 wird Tiny11 Builder. Die neue Version des beliebten Gratis-Tools erstellt ein ganz schlankes Windows 11 ohne die üblichen, lästigen Zusatzprogramme.
    www.pcwelt.de
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  • O.k., scheint niemand zu kennen, dann muss ich mich damit auch nicht beschäftigen:hmmm:

  • O.k., scheint niemand zu kennen, dann muss ich mich damit auch nicht beschäftigen :hmmm:

    warum? Teste das doch und teile hier dann deine Erfahrungen - einer muß ja der Erste sein :)
    Vllt. weckst du bei einigen die Neugier und dann haben wir den Erfahrungsaustausch ;)

    Gruß Jörg

    Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
    Linux Mint / LMDE / Antix

  • Vllt. weckst du bei einigen die Neugier

    Bei mir nicht.
    So experimentierfreudig bin ich nun auch nicht.
    Wenn ich mir das so durchlese, was da alles gemacht werden muss.:8O:
    Never Change a Running System. ;)

    Zitat

    Die Verwendung des Tools und der damit erstellten Windows-11-Versionen erfolgt auf eigene Gefahr.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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  • Wollte es testen, jetzt aber nicht mehr:

    Tiny11: Darum sollten Sie das Winz-Windows nicht installieren
    Tiny11 ist ein verschlankte Version von Windows 11, mit der sich die hohen Systemanforderungen umgehen lassen. Warum Sie die Installation vermeiden sollten.
    www.computerbild.de
  • Die dort aufgeführten Punkte sagen ja einiges. :roll:
    Aber wie so immer, das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
    ASUS Viviobook 15 Laptop (17.5.2022)-Intel® Core™ i5 (3,60 GHz)-8GB RAM
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    Windows 11 25H2 Home 64-Bit
    Vodafone-Kabelglasfaser-Firefox 152.0.6-Thunderbird 152.0.1-LibreOffice 26.2.3
    Ashampoo Backup Pro 26

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  • naja, ich würde zum Spielen schon einen Testrechner oder VM nehmen, bevor ich mir mein Hauptsystem zerschieße :)

    Gruß Jörg

    Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
    Linux Mint / LMDE / Antix

  • Die dort aufgeführten Punkte sagen ja einiges.

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich befürchte einmal, das Computerbild sich nie dieses Projekt wirklich angesehen oder gar einmal getestet hat. Denn dann hätten sie bemerkt, das der komplette Code sich in einem PowerShell-Script eingebunden ist, der dann auch frei geändert und vor allem nachgelesen werden kann. Das setzt natürlich voraus, das sie auch verstehen, was da ausgeführt wird.
    Übrigens: Der Link von PC-Welt sollte nicht mehr gültig sein, da das Projekt nach GitHub verlagert und in diesem Zuge mit einer neuen Version versehen wurde.

    Testrechner oder VM nehmen

    Ist definitiv anzuraten, da durch das ausklammern von Systemapps es zu Abstürzen kommt oder kommen kann. In dem aktuellem Script müssen noch einige Zeilen "überarbeitet" werden, damit Updates, Einstellungen und Systemapps wieder korrekt laufen.
    Aber das entfernen der "wichtigen" Apps, die ein MiSo-Konto benötigen ist schon sehr angenehm und war auch der Grund, warum ich mir dieses Projekt angeschaut habe. Denn ich brauch keine MiSo-Dienste, sondern ein System, auf dem aktuelle Codec's und Fremd-Programme stabil laufen und das tun, was ich davon erwarte.

  • Finger weg von Tiny 11:!:hier noch mal in aller Deutlichkeit:

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  • Finger weg von Tiny 11 :!: hier noch mal in aller Deutlichkeit:

    Auch TuhlTime bringt außer der "rechtlichen" Vorgaben seitens MiSo keine wirklichen Informationen warum man sich nicht einmal die Scripte anschauen und austesten sollte. Deren persönliche "ich würde es nicht empfehlen oder machen" Meinungen dürfen sie gern anführen, jedoch sollte dann auch mehr kommen als nur die Hinweise, das etwas sein könnte und MiSo ja im Lizenzvertrag darauf hinweist, das eine Änderung der Software zum Ausschluss der Nutzung von Windows führen kann.
    Ohne jetzt näher darauf eingehen zu wollen: aber auch Windows ist nur eine Software und auch Windows lässt sich mit ganz einfachen Mitteln von den Praktiken abhalten, welche MiSo sich wünscht. Windows 11 muss nicht zwangsaktiviert oder mit einem MiSo-Konto verknüpft werden! Sie wollen es zwar so, aber dann sollten sie auch dafür sorgen, das Keiner mehr Änderungen an dem Softwarepaket vornehmen kann. Doch damit würde sich Windows defacto selber abschießen. Denn manche haben eben bestimmte Vorstellungen von dem, was sie mit ihrem PC erledigen oder wie sie sich damit vergnügen möchte (bsp. Spiele).
    Windows; auch die 11'er-Version; ist nur ein Betriebssystem! Nicht mehr und auch nicht weniger. Und es bildet nur die Basis für das, was eigentlich darauf aufgespielt werden soll oder wird.

  • Grundsätzlich rate ich persönlich vom Einsatz einer Software ab, deren Gesamtkonstrukt darauf ausgelegt ist, in einem bestehenden und ausgesprochen komplexen System zentrale Bestandteile zu deaktivieren.

    Wenn man mit den Bedingungen einer Software nicht einverstanden ist, gibt es in der Regel entsprechende seriöse und getestete Alternativen. Das betrifft beispielsweise die Nutzung von Mac OS mit einer apple-ID auf Macs oder iPhones, der Android Betriebssysoftware bei Smartphones mit dem zugrundeliegenden Google-Konto oder eben auch dem aktuellen Windows-Betriebssystem im Zusammenspiel mit der Microsoft ID. Will ich Microsoft nicht als Partner haben, kann ich beispielsweise zu einem stabilen, schlanken, sicheren und seriösen Linux greifen. Das wäre schlau.

    Ich beschreibe das mal in einem Bild zur Verdeutlichung:
    Ich mag VW oder BMW oder auch Mercedes und ihre Firmenpolitik nicht. Daher kaufe ich mir ein solches Auto und deaktiviere zentrale Komponenten und Steuersysteme und fahre los. Das Auto funktioniert noch, aber ob Airbag oder das ABS noch zur Verfügung stehen, wird sich erst beim Unfall zeigen. Da kaufe ich doch lieber das unbearbeitete Fahrzeug eines alternativen Herstellers ohne für mich als Laien nicht nachvollziehbare Eingriffe.

    Ich schüttle regelmäßig den Kopf über Zeitgenossinen und -genossen, die sich (hin und wieder auch ausgesprochen unflätig) über irgendwelche Firmen aufregen und die dennoch krampfhaft versuchen, deren Produnkte zu nutzen. Leute, wenn ihr Microsoft nicht mögt, dann benutzt halt kein Windows - was, zum Geier ist schwierig daran?

    Kopfschüttelne Grüße
    Tunarus

  • jo - so hab ich vor ca. 6 Jahren auch entschieden und bin Stück für Stück in die Linuxwelt gewechselt.
    Auch hier ist nicht alles perfekt, aber mir gefällt es halt so.

    Ist auch unnötig, darüber zu philosophieren, welches System besser ist als das andere - ist reine Geschmackssache, wie mit Autos, Essen, Klamotten, Musik, Farben usw.
    Wobei es natürlich mehr oder weniger Schnittmengen geben kann und darf :)

    PS: hab zuerst im Threadstart tatsächlich geglaubt, das dieses Tiny11 ein offizielles MS-Produkt sei, aber im weiteren Verlauf... naja.
    Wär bestenfalls ein Projekt aus Spaß am Basteln ohne ernsten Hintergrund ;)

    Gruß Jörg

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  • obwohl... nur wenn man ein wenig mit Tiny11 experimentieren möchte, bedeutet es ja nicht gleich zwangsläufig, daß man Windows nicht mag.
    Könnte ja aus technischer Sicht ganz interessant werden, wenn man weiß, was man tut. Hängt also davon ab, aus welchen Ambitionen heraus man dies macht.
    Möglicherweise können dadurch ja auch ganz nette Sachen herauskommen - und wenns auch nur für einen speziellen Offline-Anwendungszweck auf einen etwas schwächeren PC dienen soll.
    Kernausage ist jedoch, dass man nicht als unerfahrener User dies als dauerhaft Online-Haupt- /Produktivsystem verwenden sollte :)

    Ähnliche Spielwiesen gibt es in der Linuxwelt ja auch - also warum nicht auch für Windows :)

    Gruß Jörg

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