Als ich diesem Thread gerade durch Zufall gesehen habe, musste ich von einem Ohr zum anderen grinsen 
Alles wiederholt sich in regelmäßigen Abständen, diese bzw. ähnliche Diskussionen wurden vor 40 Jahren, als ich meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann abschloss auch schon geführt. Einige meiner weiblichen Mitauszubildenden legten Wert darauf, als Groß- und Außenhandelskauffrau betitelt zu werden. Ich fand das damals schon blöd und gebe auch heute als meinen Ausbildungsberuf Kaufmann an.
Was die Bezahlung betrifft, haben die Frauen allerdings recht, es muss für gleiche Arbeit gleiches Geld geben. Da gibt es kein Wenn und kein Aber. Hat mich oft sehr geärgert, wenn ich festgestellt habe, dass männliche Kollegen in gleicher Position, mit gleicher Ausbildung und gleicher Erfahrung erheblich mehr verdient haben, als wir Frauen. Übrigens war das lächerlichste Argument, welches mir seinerzeit dazu gesagt wurde: "Männer müssen ja auch eine Familie ernähren".
Vaterland zu Heimatland fände ich gut, nicht weil mich der "männliche" Vater bzw. das Patriarchalische an dem Wort stört, sondern weil ich mit "Heimat" einfach viel mehr verbinde. Ich glaube, ich würde bzgl. Deutschland nie von meinem Vaterland sprechen, wäre mir zu "altbacken". Ich finde Deutschland als mein Heimatland zu nennen, viel passender.