Zukunft ohne Passwörter dank Passkeys!

  • Immer mehr Dienste* bieten die Möglichkeit anstatt Passwörter einen Passkey zu verwenden. Es soll nicht nur deutlich sicherer als Passwörter sein, sondern auch noch bequemer.

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    *Hier gibt es eine Liste von Diensten die Passkeys unterstützen: --> https://passkeys.directory/

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

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  • ...und, was ist Deine Meinung dazu?

    Ich habe meine PW stark verschlüsselt auf einer Liste.

    Funktioniert recht gut, nur, wenn ich mal nicht mehr an den Computer kann, ist eine Weitergabe schwierig.

    Es sind mehr als 20 PW, die mehr als 20 Stellen haben. Da ist es bei Passkeys natürlich einfach.

    Ich weiß, wir hatten das Thema schon öfter hier und deshalb interessiert mich Deine/Eure aktuelle Meinung dazu.

  • ...und, was ist Deine Meinung dazu?

    Aktuell könnte ich bei meinem Google-Konto davon profitieren. Ich warte aber noch ab, da ich aktuell kein passendes Gerät habe, um ich zB. per Fingerabruck zu legitimieren.

    Vor allem für Bezahldienste wie PayPal fände ich das interessant.

    https://gnulinux.ch/ Freie Software, Freie Gesellschaft (Redaktion und Podcast vom Schweizer Verein)

  • Ich habe mir Nordpass angesehen - könnte für mich interessant sein. Auch Lastpass sieht gut aus.

    Ich werde wohl auf PWM umstellen, da die Übergabe im Falle eines Falles eben doch leichter ist und dieser Fall kommt ganz bestimmt und völlig unerwartet.

  • Mich wundert, dass anscheinend niemand von Euch mit einem Passwort-Manager arbeitet.

    So muss ich halt den Sprung ins kalte Wasser ohne Tipps dazu wagen - schade X( ;)

  • Empfehlung eines Passwortmanager ein eigenes Thema auf.

    Mache ich.

  • @ Bosco

    Zu 1+2: So ist es.

    Passwort-Manager noch nie genutzt.

    Ich sehe da jetzt auch nicht direkt einen Vorteil beziehungsweise Nachteil.

    Ja, es ist klar, es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, sei es nun mit dem Passwort-Manager, Papier und Stift, Gedächtnis oder sonst wie.

    Bei meiner derzeitigen Methode, ich weiß nicht wie lange schon, gab es jedoch noch nie Problemen.

    Ja, ich weiß, man soll nie Nie sagen.

    Aber so ist es nun mal.

    Ich bin in allem nicht gut, aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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  • Als Passwortmanager hatte ich vor Jahren LastPass. Und bin sehr zufrieden mit der Umsonst-Variante gewesen. Dann veränderte LP plötzlich die Spielregeln und wollte Cash - viel Cash. Die Free-Version wurde soweit eingedampft, daß sie unbrauchbar wurde und die Kosten für die Bezahlversion wurden nahezu verdoppelt. Als finanzieller Schwächling konnte (und wollte) ich mir das nicht leisten. Ich habe dann viel gesucht, gelesen, Tests, Meinungen etc. und habe mich dann für Bitwarden entschieden. Der Umzug aller Passwörter klappte absolut problemlos und seither bin ich mit Bitwarden sehr zufrieden.

    Zudem bin ich heilfroh, daß ich LastPass verlassen habe. Dieser Anbieter hat offensichtlich die Daten seiner Kunden mit zahlenden Anbietern geteilt, also natürlich nicht die Passwörter, sondern wo und auf welchen Seiten Du wie oft verkehrst etc. Also absolut vertrauliche Daten der Kunden. So was geht gar nicht! Dann ist LP noch mehrfach äußerst unangenehm aufgefallen, weil ihnen mehrfach Kundendaten in sehr großer Anzahl gestohlen wurden und LP erst damit rausrückte, als andere Medien über die Diebstähle berichteten. Aber getreu der Salamitaktik: Nur das zugeben, was nicht mehr bestritten werden kann. Das ist für eine Company, die Deine Daten hüten sollte und bei einem Vorkommnis als allererstes die Kunden benachrichtigen MUSS, absolut inakzeptabel. Deswegen raten inzwischen auch viele Fachleute von LastPass ab. Bitwarden ist übrigens weitestgehend kostenfrei; es gibt eine Bezahlvariante mit ein paar mehr Möglichkeiten und die ist sehr preiswert.

    Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von jedem.

    Und noch etwas Geniales vom unsterblichen Karl Valentin: Es ginge schon, aber es geht nicht.

  • Gibt ja so einige PW-Manager. Nach meinem Geschmack überfrachtet und ich mag keine PW-Manager mit Online Features.

    Ich hab mir dann einen eigenen PW-Manager programmiert. Mit AES 256 Bit Verschlüsselung, arbeitet nur Lokal, ist portabel.

    Läuft auf Linux und Windows und ist sehr spartanisch - nur für Eigengebrauch - für Weitergabe nicht wirklich geeignet..

    Im Laufe der Jahre haben sich bei mir ca. 150 PWs angesammelt. Die meisten haben eine über 20 Zeichen lange und komplizierte Zeichenfolge - muß ich ja nicht selbst eintippen ;) - das Einfügen ins PW-Formular übernimmt das Programm.

    Die Methode, die Tunarus mal vorgestellt hat, finde ich übrigens auch ganz charmant. Nur ich bin halt etwas tipp-faul ;)

    Finde gerade den Link dafür nicht - Vllt. könnte Tunaurus ihn ja hier noch mal reinsetzen - Passt ja zum Thema...

    EDIT: grade gelesen, dass neues Thema dafür gestartet wird - bitte dann diesen Beitrag auch dorthin schieben - Danke ;)

    Gruß Jörg

    Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
    Linux Mint / LMDE / Antix

  • Passkey bringt aber erst dann wirklich Sicherheit, wenn beim betreffenden Dienst dann kein Passwort mehr möglich ist. Denn solange es die Passwortoption noch gibt, solange funktioniert auch Phishing weiterhin.

    Wird also vermutlich noch etwas dauern.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

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